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Top oder Flop? Erfahrungen von Hausbesitzern

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Dachboden dämmen: begehbar vs. Zwischensparren bei 60cm Sparren?

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SmartHausKarl
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(@smarthauskarl)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#7]

Hallo zusammen,

ich plane für den Sommer die Dämmung meines Dachbodens anzugehen. Unser Haus ist von 1978, Satteldach mit 60cm hohen Sparren. Der Dachboden wird aktuell nur als Lagerraum genutzt, soll aber begehbar bleiben.

Jetzt bin ich unsicher zwischen zwei Varianten:

1. Begehbare Dämmung: Dämmplatten zwischen die Sparren + OSB-Platten drauf
2. Zwischensparrendämmung komplett ausfüllen + separate begehbare Ebene

Bei Variante 1 könnte ich nur etwa 16-18cm Dämmung unterbringen (Rest brauche ich für die OSB-Platten), bei Variante 2 könnte ich die vollen 60cm ausnutzen, müsste aber eine zweite Ebene für die Begehbarkeit schaffen.

Was ist wirtschaftlicher? Die Heizkosten sind schon ordentlich gestiegen und ich will da was machen, aber gleichzeitig nicht übertreiben mit den Investitionskosten. Der Dachboden hat etwa 80qm Grundfläche.

Freue mich über eure Erfahrungen!

Gruß
Karl


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3 Antworten
FoerderProfi
Beiträge: 8
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(@foerderprofi)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Karl,

aus energetischer Sicht ist ganz klar Variante 2 die bessere Wahl. 60cm Dämmung vs. 16-18cm - da liegen Welten dazwischen beim U-Wert. Bei den aktuellen Energiepreisen amortisiert sich das auch deutlich schneller.

Wirtschaftlich würde ich so rechnen: Die Mehrkosten für Variante 2 sind hauptsächlich das zusätzliche Dämmmaterial und der Aufwand für die begehbare Ebene. Dafür sparst du aber jährlich deutlich mehr Heizkosten. Bei 80qm und einem 1978er Haus würde ich mit 800-1200€ jährlicher Ersparnis rechnen gegenüber dem jetzigen Zustand.

Für die begehbare Ebene kannst du übrigens auch eine einfache Lattung mit OSB machen - muss nicht die Welt kosten. Wichtig ist nur, dass du die Dampfbremse ordentlich machst.

Gibt übrigens auch noch KfW-Förderung für Einzelmaßnahmen (15% Zuschuss), lohnt sich bei der Investitionssumme definitiv.


Antwort
Markus Becker
Beiträge: 5
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(@technofloor42)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin Karl,

das hängt stark davon ab, wie oft du wirklich auf den Dachboden musst. Wenn es nur 2-3x im Jahr für Weihnachtsdeko ist, würde ich persönlich Variante 2 nehmen und nur einen kleinen begehbaren Bereich um die Luke schaffen.

Hab bei meinem Smart Home übrigens auch erstmal überlegt, ob ich den ganzen Dachboden begehbar lassen muss - am Ende brauchst du das meiste garnicht. Bei der Wartung kommst du eh nur an bestimmte Stellen.

Falls du doch die ganze Fläche brauchst: Holzbalken quer über die Dämmung legen und dort die OSB befestigen. Kostet etwas mehr, aber die Energieersparnis ist das wert.


Antwort
Wilhelm Kraft
Beiträge: 7
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(@wilhelmkraft)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Servus Karl,

ich hab vor drei Jahren genau das gleiche Problem gehabt. Altbau, ähnliche Sparrenhöhe. Am Ende hab ich mich für Variante 1 entschieden und bereue es mittlerweile.

Die 16cm Dämmung reichen einfach nicht bei den heutigen Standards. Würde heute definitiv die vollen 60cm nehmen und nur dort wo ich wirklich Stauraum brauche eine begehbare Konstruktion machen.

Bei der Eigenleistung ist Dämmung übrigens noch gut machbar, falls du handwerklich etwas drauf hast. Spart ordentlich Geld.


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