Hallo zusammen,
ich bin dabei, unseren Keller etwas aufzuwerten und merke, dass es oben immer kalt wird, obwohl wir unten gerade renoviert haben. Ein Handwerker hat mir gesagt, dass eine gedämmte Kellerdecke da viel bringen würde – und ehrlich gesagt, reizt mich das auch selbst zu probieren. Ich bin nicht unerfahren, aber bei sowas bin ich immer ein bisschen unsicher.
Ich habe gelesen, dass man EPS-Platten einfach ankleben kann, aber ich frage mich, ob das wirklich reicht? Brauche ich eine Unterkonstruktion? Und wie geht man da vor, wenn man die richtige Stärke haben möchte, ohne zu viel Kopffreiheit zu verlieren?
Wir haben einen klassischen älteren Keller mit Betondecke. Bevor ich das in Angriff nehme, würde ich gerne wissen, was ich vorher checken sollte und welche Fehler ich vermeiden kann. Hat jemand das schon selbst gemacht?
Viele Grüße,
Gisela
Hallo Gisela,
da stimme ich dir zu – eine Kellerdeckendämmung macht oft viel aus. Ich habe das bei unserem Neubau auch intensiv mit unserem Planer durchgesprochen, und was ich gelernt habe: Die direkte Verklebung geht, aber es kommt auf die Details an.
Mein Rat: Zuerst die Decke gründlich reinigen und prüfen, ob sie eben genug ist – unebenheiten über 2–3 mm solltest du ausgleichen. Dann brauchst du einen geeigneten Kleber (Dispersionskleber funktioniert bei EPS besser als du vielleicht denkst).
Zur Stärke: 10 cm EPS reichen oft schon für spürbare Verbesserung, kosten dich aber nicht so viel Höhe. Trocknungszeit kalkulieren – mindestens 24 Stunden bevor du drauf druckst oder was befestigst.
Eine Lattung brauchst du nur, wenn du später noch was abhängen willst (Leitungen, Abhängungen). Sonst ist Kleben völlig ausreichend.
Wichtig: Achte auf Tauwasser – der Keller muss halbwegs trocken sein. Sonst war die ganze Arbeit für die Katz.
Viel Erfolg!