Moin zusammen, mir ist letzte Woche beim Dachboden-Check ein feuchter Fleck an der Innenseite aufgefallen – ziemlich versteckt hinter den Sparren. Das Holz sieht noch nicht dunkel aus, aber die Stelle riecht muffig. Ich vermute, dass es mit der Dachabdichtung zu tun hat, die ich vor knapp fünf Jahren selbst erneuert habe. War damals eine DIY-Lösung, die soweit hielt.
Meine Frage: Habt ihr ähnliche Probleme mal gehabt und wie seid ihr angegangen? Direkt zum Sachverständigen marschiert, oder erst selbst diagnostiziert? Ich bin normalerweise ganz gerne selbst aktiv, aber bei Feuchtigkeitsschäden weiß ich nicht, wie tief es wirklich geht. Kann es sein, dass ich nur die betroffene Stelle flicke und der Rest trotzdem problematisch ist?
Dazu kommt: Im Sommer ist das Wetter ja stabil, aber wenn es im Herbst wieder mehr regnet, könnte sich das Problem schnell verschärfen. Soll ich jetzt schon handeln oder kann ich noch bis zum Herbst warten?
Hallo Werner H.,
da würde ich nicht lange zögern, ehrlich gesagt. Bei mir war es ähnlich – habe erst gedacht, ich reparier das schnell selbst, aber dann kam raus, dass die Feuchte viel tiefer ins Holz eingezogen war als ich dachte. Am Ende war es teurer und aufwendiger als wenn ich gleich nen Fachmann geholt hätte.
Meine Erfahrung: Muffiger Geruch ist schon ein Zeichen, dass es vorangekommen ist. Ich würde dir empfehlen, schnell einen Sachverständigen vorbeigeschickt zu lassen – der kann mit nem Feuchtemessgerät feststellen, wie tief es geht. Das kostet nicht die Welt und du weißt dann, woran du bist. Bei deiner DIY-Lösung von damals kann ja auch nur eine kleine Stelle problematisch sein, oder aber es zieht längs der Sparren weiter.
Bis Herbst warten würde ich nicht. Regen im Herbst macht sowas nur noch schlimmer. Lieber jetzt handeln, wenn du noch Zeit hast und das Wetter mitspielt.
Viel Erfolg dabei!