Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Haus noch weiter zu optimieren. Wie viele hier wissen, habe ich die letzten Jahre massiv in die Dämmung investiert – Keller, Wände, Dach. Die Energiebilanz ist dadurch schon deutlich besser geworden.
Jetzt steht das Thema Heizung an. Die alte Ölheizung muss weg, und ich tendiere stark zu einer Wärmepumpe. Aber ich bin noch unsicher beim Emitterkonzept: Soll ich die alten Heizkörper behalten und einfach anpassen, oder lohnt sich die komplette Umrüstung auf Fußbodenheizung?
Mein Haus ist nicht riesig, aber eine komplette FBH-Sanierung bedeutet ja Estrich raus, komplett neu machen – ziemlicher Aufwand und Kosten. Andererseits habe ich gelesen, dass FBH mit Wärmepumpen besser harmoniert wegen der niedrigeren Vorlauftemperaturen.
Wer von euch hat beides kombiniert oder sich bewusst gegen FBH entschieden? Welche praktischen Erfahrungen könnt ihr teilen? Macht die Investition in FBH bei nachträglich guter Dämmung noch Sinn, oder ist das overkill?
Danke für eure Insights!
Das ist bei mir gerade aktuell. Mein 55er-Haus wird jetzt komplett modernisiert und ich hab mich bewusst für FBH entschieden – aber auch nur weil der Estrich ohnehin komplett raus musste. Estrich Frage habe ich hier schon gestellt.
Bei dir ist das anders: Wenn deine Böden noch in Ordnung sind und nur die Heizung wechselt, würde ich nicht extra auseinander nehmen. Das kostet einfach zu viel Zeit und Geld. Moderne Heizungsinstallateure arbeiten heute genau darauf hin, WP mit bestehenden Körpern zu machen – das funktioniert.