Hallo zusammen, wir spielen mit dem Gedanken, uns ein E-Auto zuzulegen und möchten das gleich intelligent angehen. Parallel planen wir eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach – da liegt es natürlich nahe, das E-Auto möglichst mit Solarstrom zu laden.
Aber jetzt die praktische Frage: Macht es Sinn, Wallbox und PV zeitlich zu koordinieren? Gibt es da Förderkombinationen, die ich mitnehmen kann? Und wie sieht es mit der Infrastruktur in der Garage aus – braucht die Wallbox spezielle Voraussetzungen, wenn ich sie zusammen mit einer PV-Anlage betreiben möchte?
Wir sind noch in der Planungsphase und sammeln Erfahrungen, bevor wir konkrete Angebote einholen. Hat jemand von euch das schon durchgezogen und kann berichten, wie realistisch die Ersparnis wirklich ist? Interessiert mich vor allem auch für die Gesamtkalkulation – nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch, ob sich die Kombination über die Jahre rechnet.
Hallo Linda S., gute Frage! Ich spreche da aus eigener Erfahrung mit meinen Häusern: Die Kombination lohnt sich definitiv, aber die Timing ist wichtig.
Bei mir hat es sich bewährt, PV und Wallbox im gleichen Planungsprozess anzugehen – dann kann der Elektriker die Leitungen optimal verlegen und man spart Installationskosten. Wichtig: Prüfe die Förderung genau, die KfW hat unterschiedliche Programme je nachdem ob du zuerst die PV oder die Wallbox machst.
Infrastruktur-technisch brauchst du einen ausreichend starken Hausanschluss, nicht nur für die Wallbox allein. Bei mir musste der Hauptanschluss später verstärkt werden – das hätte ich vorher berücksichtigen sollen. Kosten könnten also unerwartet anfallen.
Die Rechnung geht auf: Bei mir amortisiert sich die Kombination nach etwa 7-8 Jahren. Im Vermietungsbereich helfen mir die niedrigeren Betriebskosten auch als Vermietungsvorteil. Hol dir mehrere Angebote, ein guter PV-Installateur berät dich zum Gesamtpaket besser als ein Wallbox-Spezialist allein.
Grüße, Rainer