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Hausverkauf - welche Nebenkosten kommen wirklich auf Käufer zu?

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HausfrauHerta
Beiträge: 9
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(@hausfrauherta)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#8]

Hallo zusammen,

mein Sohn hat mir geraten hier zu fragen, weil er zur Zeit beruflich so eingespannt ist. Wir überlegen unser Haus zu verkaufen und in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Das Haus haben wir 1978 gebaut und es ist jetzt einfach zu groß geworden.

Nun hab ich schon gehört, dass auf den Käufer ganz schöne Nebenkosten zukommen - Notar, Grunderwerbsteuer, eventuell Makler. Aber was kostet das denn wirklich? Ich höre immer unterschiedliche Zahlen zwischen 7% und 15% vom Kaufpreis. Das ist ja ein gewaltiger Unterschied!

Kann mir jemand mal aufschlüsseln was da genau auf einen zukommt? Muss der Käufer wirklich alles bezahlen oder gibt es da Verhandlungsspielraum? Wir möchten das ehrlich kommunizieren wenn Interessenten kommen.

In Baden-Württemberg ist das ja sicher auch nochmal anders als in anderen Bundesländern oder? Unser Nachbar meinte, bei ihm waren es damals nur 10%, aber das ist schon über 20 Jahre her.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!
Herta


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3 Antworten
Nicole Bauer
Beiträge: 3
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(@nicolebauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Herta,

die Nebenkosten beim Hauskauf sind wirklich nicht ohne! In Baden-Württemberg liegt die Grunderwerbsteuer bei 5% des Kaufpreises. Dazu kommen Notarkosten von etwa 1-1,5% und Grundbuchkosten von ca. 0,5%. Wenn ein Makler im Spiel ist, sind das nochmal 3,57% (inkl. MwSt) - das teilen sich aber meist Käufer und Verkäufer.

Unterm Strich landet man so bei 10-12% Nebenkosten für den Käufer, je nachdem ob Makler dabei ist. Die 15% die manchmal genannt werden, sind eher worst-case mit allen möglichen Zusatzkosten.

Ehrliche Kommunikation ist auf jeden Fall richtig - die meisten Käufer wissen das aber mittlerweile und kalkulieren es ein.


Antwort
Rainer Müller
Beiträge: 8
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(@solarvermieter48)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Bei uns damals waren es ziemlich genau 11% in BW, ohne Makler. Notar war bisschen teurer als gedacht wegen ein paar Sonderwünschen im Vertrag.


Antwort
Volker Bauer
Beiträge: 8
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(@volkerbauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Herta, da kann ich Nicole nur zustimmen. Als Stadtplaner sehe ich diese Kalkulationen regelmäßig. Die Grunderwerbsteuer ist in BW tatsächlich 5%, das ist bundesweit unterschiedlich (zwischen 3,5% und 6,5%).

Wichtig: Der Notar wird vom Käufer beauftragt und bezahlt, das ist nicht verhandlungssätzlich. Bei der Maklerprovision gibt's seit 2020 das Bestellerprinzip - wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte. Wenn Sie den Makler beauftragen, zahlen Sie als Verkäufer mindestens 50% der Provision.

Mein Tipp: Lassen Sie sich von einem seriösen Makler vor Ort beraten, die kennen die lokalen Gepflogenheiten am besten.


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