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Top oder Flop? Erfahrungen von Hausbesitzern

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PV auf denkmalgeschütztem Fachwerkdach – geht das überhaupt?

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Thomas K.
Beiträge: 10
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(@altbausanierer)
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Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#35]

Hallo zusammen,

nachdem ich jetzt seit fünf Jahren an meinem Fachwerkhaus von 1782 arbeite, würde ich gerne den nächsten Schritt wagen und Photovoltaik nachrüsten. Aber ich stehe da vor einem ziemlich dicken Fragezeichen.

Das Haus steht unter Denkmalschutz, das Dach hat original Biberschwanzziegel, die ich nach Möglichkeit erhalten will – nicht nur weil es Vorschrift ist, sondern weil mir die Substanz wirklich wichtig ist. Ich hab gehört, dass es in manchen Bundesländern Ausnahmen für denkmalgeschützte Gebäude gibt, aber die Regeln scheinen sich gerade zu ändern?

Konkret frag ich mich:
- Muss ich vor dem Elektriker überhaupt erstmal die Denkmalschutzbehörde kontaktieren, oder kann ich das parallel laufen lassen?
- Gibt es Indach-Systeme, die sich optisch wirklich unauffällig ins historische Dach einfügen, ohne dass man gleich von weitem sieht 'da klebt was drauf'?
- Wie sieht es aus mit der Leitungsführung ins Haus? Bei meinen Wänden ist fast alles Lehmputz auf Fachwerk – da möchte ich nicht leichtfertig irgendwas aufreißen.
- Brauche ich zwingend einen Speicher, wenn die Einspeisung ins Netz ohnehin gering vergütet wird?

Hat hier jemand Erfahrung mit PV an historischer Bausubstanz, insbesondere unter Denkmalschutzauflagen? Würde mich sehr interessieren wie andere das gelöst haben, bevor ich erstmal fünf verschiedene Handwerker anrufe die mir fünf verschiedene Dinge erzählen.

Danke schonmal,
Thomas


1 Antwort
GartenLena
Beiträge: 9
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(@gartenlena)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Da kann ich ehrlich gesagt inhaltlich wenig zu beitragen, ich beschäftige mich ja eher damit was unter der Erde wächst als was aufs Dach kommt 😄

Aber eine Sache fällt mir dazu ein: Ich hab letztes Jahr beim Gefälleproblem im Bad gemerkt (das war hier im Thread), dass bei denkmalgeschützten Gebäuden die Behörden wirklich sehr unterschiedlich reagieren – manchmal deutlich entspannter als man erwartet, manchmal gar nicht. Das hing bei mir zumindest davon ab wen man erwischt und ob man gut vorbereitet mit Fotos und konkreten Materialvorschlägen hingeht.

Mein Tip wäre also: Denkmalschutzbehörde wirklich als erstes, nicht parallel. Die können dir im schlimmsten Fall die ganze Planung zunichte machen wenn du die erst hinterher fragst. Und die meisten haben inzwischen auch Erfahrung mit PV-Anfragen, das ist ja kein Exotenthema mehr.


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