Hallo zusammen,
ich möchte diesen Sommer noch Steckdosen im Garten installieren – hauptsächlich für den Rasenmäher und später mal für eine Gartenbeleuchtung. Das Haus steht jetzt 35 Jahre bei uns in der Familie und die alte Außensteckdose an der Hauswand ist mir eigentlich zu weit weg.
Ich habe mir schon einiges durchgelesen, aber bei der Erdung bin ich unsicher. Muss das Erdungskabel in einer bestimmten Tiefe verlegt werden? Ich dachte, oberflächlich unter dem Rasen wäre okay, aber ein Nachbar meinte, das sei nicht normgerecht. Auch die Sache mit den RCD-Schutzschaltern ist mir noch nicht ganz klar – ist das wirklich Pflicht für jede Outdoor-Dose?
Ich mache noch vieles selbst am Haus, aber bei Elektrik will ich es richtig machen und keine Fehler einbauen. Kann mir jemand erklären, worauf ich achten muss? Brauche ich einen Elektriker zum Anschluss an die Hauptleitung oder kann ich das selbst stemmen?
Danke schon mal!
Hallo Klaus,
freut mich, dass du das ernst nimmst. Bei der Erdung gilt: Das Erdungskabel sollte mindestens 60 cm tief verlegt werden, besser noch 80–100 cm. Das ist nicht nur Empfehlung, sondern Teil der geltenden Norm. Der Grund ist Frostschutz und Langzeitstabilität des Widerstands. Oberflächlich ist definitiv nicht ausreichend.
Zum RCD: Ja, das ist Pflicht. Gartensteckdosen müssen mit mindestens 30 mA FI-Schutzschalter ausgestattet sein – seit einigen Jahren schon. Beim Anschluss zur Hauptleitung würde ich dir einen Fachmann empfehlen, vor allem wenn du nicht absolut sicher bist. Die Verlegung selbst kannst du eventuell machen, aber die Anbindung sollte professionell erfolgen.
Welche Art von Steckdose planst du – eine feste Installation oder eine mobile Lösung mit Außensteckdosenstück?