Hallo zusammen,
ich bin relativ neu im Haus und beschäftige mich gerade mit der Wärmeisolierung. Mein Wohnzimmer hat eine Außenwand, die im Winter eiskalt wird – richtig unangenehm. Ein Handwerker hat mir Innendämmung vorgeschlagen, aber ich bin total unsicher, ob das nicht zu Schimmel führt.
Ich habe gelesen, dass man da sehr vorsichtig sein muss mit der Feuchte und so. Im Moment ist August, also kann ich das Thema im Sommer noch nicht richtig testen. Aber bevor ich nächsten Winter wieder friere oder dann Probleme mit Schimmel bekomme, möchte ich vorher klären, wie ich das richtig anpacke.
Wie habt ihr das gelöst? Braucht man zwingend eine Dampfbremse? Welche Materialien sind da sicherer – Mineralwolle, Holzfaser oder etwas anderes? Kann man das so planen, dass es wirklich funktioniert ohne später Ärger zu haben?
Danke schonmal für eure Tipps!
Markus, das ist wirklich eine gute Frage. Ich habe mich dieses Jahr selbst mit ähnlichen Themen auseinandergesetzt – erst die Heizung überdacht (siehe mein Thread dazu), dann auch Dämmung recherchiert.
Bei Innendämmung ist das Wichtigste: eine diffusionsoffene Dampfbremse ist wirklich nicht verhandelbar, wenn du Schimmel vermeiden willst. Die Feuchte muss nach außen ablaufen können, sonst staut sie sich zwischen Wand und Dämmung. Holzfaserdämmung oder Mineralwolle mit niedriger µ-Wert sind da sicherer als dichtes EPS.
Aber ehrlich: Wenn es möglich ist, solltest du eher über Außendämmung nachdenken. Die ist zwar teurer, aber langfristig stabiler. Innendämmung ist eher ein Kompromiss, wenn die Außenseite nicht infrage kommt. Hast du da schon mit nem Energieberater gesprochen?