Hallo zusammen,
ich bin im Ruhestand und nutze die Zeit gerne für Projekte am Haus. Mein Einfamilienhaus ist von 1972, und die Außenwände frieren im Winter regelrecht ein. Ich habe mich in den letzten Wochen viel informiert und bin auf das Thema Wärmedämmverbundsystem gestoßen.
Meine Frage ist ganz praktisch: Kann man das als Hausbesitzer ohne handwerkliche Großerfahrung selbst machen, oder sind die Hürden einfach zu hoch? Ich bin nicht ungeschickt – ich hatte schon diverse Projekte hier – aber WDVS wirkt kompliziert. Vor allem diese Fassade ist nicht gerade gerade, und ich habe Angst vor Fehlern, die sich später rächen.
Wer hat echte Erfahrung damit gemacht? Oder sollte ich ehrlich zu mir selbst sein und doch einen Profi engagieren, auch wenn das teuer wird?
Freue mich auf offene Antworten – keine Marketing-Sprüche, bitte.
Liebe Brigitte,
ich kenne dieses Gefühl gut. Mein Garten und mein Haus sind meine ganze Welt, und ich verstehe, dass man sparen möchte. Aber ehrlich gesagt: WDVS ist nichts für Anfänger. Es braucht exakte Arbeit – beim Kleben, bei den Fugen, beim Putz. Eine falsch angebrachte Schicht kann später zu Feuchtigkeitsproblemen führen, und das kostet dann richtig Geld.
Ich würde sagen: Kontaktiere lieber einen Fachbetrieb, lass dir ein Angebot machen und erkunde auch die aktuellen Fördermöglichkeiten. Das amortisiert sich über die Jahre bestimmt.
Brigitte, gute Frage. Ich saniere mein Haus von 1984 Stück für Stück und habe mir da ähnliche Gedanken gemacht. Mein Fazit: Kleine Bereiche vielleicht selbst, aber eine ganze Fassade? Das würde ich nicht machen.
Die Voraussetzungen sind streng – Untergrund, Haftung, Witterung, handwerkliche Präzision. Ein Fehler ist schnell gemacht und schwer zu korrigieren. Ich bin bei meinem Projekt zu dem Ergebnis gekommen, dass es bei WDVS besser ist, einen Profi zu holen. Spart dir letztlich auch Ärger.
Hast du dich schon mal mit Fachbetrieben in deiner Nähe unterhalten?