Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, unser Haus energieeffizienter zu machen und überall liest man, dass die Dachdämmung eine der besten Investitionen ist. Aber jetzt im August frage ich mich: Ist das wirklich so effektiv, wie alle behaupten? Bei uns oben unterm Dach ist es natürlich gerade unerträglich heiß, aber im Winter heizen wir doch hauptsächlich die unteren Räume - die Küche ist ja unser Lebensmittelpunkt, da sitzen wir mit den Kindern.
Mich interessiert konkret: Wie viel Prozent der Heizkosten kann ich mir wirklich sparen? Und ist das auch messbar, oder sind das eher theoretische Werte? Ich habe gelesen, dass es bei der Dachdämmung auf die richtige Ausführung ankommt - kann das auch ein motivierter Laie machen, oder sollte ich lieber einen Fachmann rufen? Was kostet denn so ein Projekt ungefähr und wie lange dauert es, bis sich die Investition amortisiert hat?
Liebe Susanne, das freut mich, dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt! Aus meiner Erfahrung mit den verschiedenen Sanierungsprojekten hier im Haus kann ich dir sagen: Die Dachdämmung ist wirklich einer der wichtigsten Hebel. Die Einsparungen liegen realistisch bei 15-25 % der Heizkosten, je nachdem wie schlecht dein Dach vorher isoliert war.
Bei mir hat sich die Maßnahme nach etwa 8-10 Jahren amortisiert. Der große Vorteil: Im Sommer merkst du sofort, dass es oben nicht mehr so aufheizt - das ist auch im Winter angenehm, weil du weniger Energie für die Klimatisierung brauchst, sozusagen.
Zum Thema Eigenleistung: Zwischen den Sparren arbeiten ist definitiv machbar, wenn du sorgfältig bist. Ich würde dir aber empfehlen, zumindest die ersten Meter mit einem Fachmann zu besprechen, damit die Dampfbremse richtig sitzt. Das ist der knifflige Teil!
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mir lokale Handwerker über regionale Vermittlungsseiten gesucht habe. Das spart viel Zeit bei der Recherche und man bekommt gleich mehrere Angebote zum Vergleichen. Schau dir da mal um, lohnt sich echt! Dienstleister-Portal
Bei uns an der Küste sind die Bedingungen ganz anders - die Feuchtigkeit und der Wind belasten die Dachdämmung erheblich. Trotzdem: Die Ersparnis ist real, aber nicht so dramatisch wie oft versprochen. Rechne eher mit 10-15 % bei älteren Häusern. Wichtig: Die Belüftung muss stimmen, sonst hast du schnell Schimmelprobleme. Das habe ich hier gelernt, wie du in meinem anderen Beitrag sehen kannst - Salzluft und Feuchtigkeit - wo macht DIY noch Sinn? Lass dich nicht von der Sommerarbeit abschrecken, aber kalkulier realistisch.