Hallo zusammen,
ich bin jetzt in den Ruhestand gegangen und möchte mein Haus endlich mal richtig anpacken. Die Fassade sieht langsam in die Jahre gekommen aus, und ich höre immer wieder von dieser hinterlüfteten Variante. Bisher habe ich mich da nicht so richtig reingelesen, weil meine Erfahrung eher im Garten liegt.
Nun stellt sich mir die Frage: Ist das eine realistische Lösung für jemanden wie mich, der zwar handwerklich fit ist, aber bei sowas Neuem eher vorsichtig sein sollte? Worauf muss man achten, damit es nicht schiefgeht? Ich habe gehört, es gibt da verschiedene Aufbauarten – kann mir jemand das für einen Anfänger erklären?
Mein Haus ist aus den 70ern, zweischaliges Mauerwerk. Jetzt im Herbst frage ich mich auch: Ist das noch eine gute Zeit, damit zu starten, oder sollte ich bis zum Frühling warten?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Hallo Helmut,
eine hinterlüftete Fassade ist grundsätzlich was für Handwerker mit Erfahrung, aber mit guter Vorbereitung machbar. Das Prinzip ist eigentlich simpel: Dämmung außen, dann eine Lüftungsebene, dann die Verkleidung. Der Luftspalt ist das Wichtigste – der sorgt dafür, dass Feuchte abzieht.
Bei deinem 70er-Jahre-Haus würde ich aber erst einen Fachmann zur Bestandsaufnahme holen. Zweischalenmauerwerk hat oft eigene Tücken, und wenn die innere Schale feuchte Probleme hat, kann die Hinterlüftung das nicht reparieren.
Zum Herbst: Besser noch warten. Putzarbeiten sind bei Nässe und kühlen Temperaturen fehleranfällig. Frühling oder Sommer sind deutlich besser, auch was die Aushärtezeiten angeht.
Viel Erfolg beim Projekt!