Hallo zusammen,
ich bin langsam echt am verzweifeln mit meiner neuen Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die wurde im September installiert und seitdem gibt es nur Ärger mit den Nachbarn wegen der Lautstärke.
Das Ding brummt kontinuierlich, besonders nachts ist es richtig störend. Hab schon versucht die Laufzeiten zu begrenzen aber dann wird's im Haus nicht richtig warm. Der Installateur hat nachträglich noch Schallschutzmatten angebracht und den Aufstellort nochmal überprüft - bringt aber kaum was.
Laut Datenblatt sollte die Pumpe nur 42 dB haben, aber gefühlt ist sie viel lauter. Die Nachbarn drohen schon mit dem Ordnungsamt und ehrlich gesagt kann ich sie verstehen. Bei offenem Fenster schlafen ist jedenfalls nicht mehr drin.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Gibt es noch andere Maßnahmen die wirklich helfen? Oder muss ich die ganze Anlage nochmal versetzen lassen? Das wäre echt bitter nach den ganzen Kosten...
Danke schonmal für eure Tipps!
Kenne das Problem nur zu gut! Bei uns war's am Ende die Fundamentierung die nicht stimmte. Wenn die Wärmepumpe nicht richtig entkoppelt steht, überträgt sich der Körperschall aufs Haus und in den Boden. Hab damals extra Schwingungsdämpfer unter das Gerät setzen lassen und den Abstand zur Hauswand vergrößert.
Außerdem würde ich nochmal die Einstellungen prüfen lassen - manchmal laufen die Geräte unnötig oft an weil die Regelung nicht optimal ist. Bei mir hat auch geholfen die Vorlauftemperatur etwas zu reduzieren, dann muss die WP weniger hart arbeiten.
Wenn gar nichts hilft musst du wohl oder übel versetzen. Aber vorher würde ich nochmal 'nen anderen Fachbetrieb zur Begutachtung holen.
Oh je, das kenn ich! Bei uns war's genauso. Haben am Ende die Wärmepumpe komplett an die Rückseite vom Haus versetzt - hat zwar nochmal 2000€ gekostet aber seitdem ist Ruhe.
Das ist wirklich ein häufiges Problem, besonders bei günstigeren Geräten oder unsachgemäßer Installation. Zunächst sollten Sie prüfen lassen, ob die Wärmepumpe korrekt dimensioniert ist - überdimensionierte Anlagen takten häufiger und sind dadurch lauter.
Wichtig ist auch der Aufstellort: Mindestens 3 Meter Abstand zur Grundstücksgrenze sind empfehlenswert, besser mehr. Schallreflektierende Wände in der Nähe verstärken das Problem zusätzlich.
Falls strukturbedingte Maßnahmen nicht ausreichen, gibt es noch die Möglichkeit einer kompletten Schallschutzhaube oder eines Schallschutzzauns. Diese Lösungen sind allerdings kostspielig und beeinträchtigen oft die Effizienz der Anlage.
Als letzter Ausweg bleibt tatsächlich nur die Versetzung an einen günstigeren Standort.