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Solarmodule vom Dach gefallen nach Sturm - wer zahlt den Schaden?

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Petra W.
Beiträge: 7
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(@petrawagner)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#21]

Hallo zusammen,

mir ist gestern was richtig Blödes passiert. Nach dem starken Sturm am Wochenende sind bei uns zwei Solarmodule vom Dach gefallen und haben dabei noch die Dachrinne beschädigt. Die Module sind komplett hinüber und eines ist sogar auf den Gehweg gefallen - zum Glück war niemand da.

Jetzt bin ich völlig überfordert. Wer zahlt sowas? Die Hausratversicherung sagt, das wären Einbauten und nicht ihr Problem. Die Gebäudeversicherung meint, das wäre unsachgemäße Montage und deshalb nicht abgedeckt. Der Installateur von damals behauptet, alles sei ordnungsgemäß montiert gewesen und es läge am "extremen Wetter".

Habt ihr schonmal sowas erlebt? An wen wendet man sich da? Muss ich jetzt auf den Kosten sitzen bleiben? Die Anlage ist erst 4 Jahre alt, da hätte sowas eigentlich nicht passieren dürfen. Bin echt verzweifelt, weil das bestimmt mehrere tausend Euro kostet.

Danke schonmal für eure Hilfe!


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4 Antworten
HausfrauHerta
Beiträge: 10
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(@hausfrauherta)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ach herrje, sowas Ärgerliches! Ich hab auch eine PV-Anlage und fürchte mich immer vor solchen Stürmen. Bei uns ist zum Glück noch nichts passiert. Du solltest unbedingt schauen ob du ne spezielle PV-Versicherung hast - viele Installateure bieten das mit an. Falls nicht, versuch's mal mit der Haftpflicht vom Installateur, wenn die Befestigung mangelhaft war. Und gib nicht so schnell auf bei den Versicherungen - manchmal muss man hartnäckig bleiben.


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TerasseTraute
Beiträge: 16
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(@terassetraute)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Puh, das hört sich wirklich übel an! Ich würde an deiner Stelle erstmal alle Schäden genau dokumentieren und dann parallel bei allen Versicherungen Schaden melden. Manchmal ist nicht ganz klar, welche zuständig ist, und dann klären die das untereinander. Bei mir hat die Photovoltaikversicherung (separate Police) solche Schäden abgedeckt. Hast du eine? Falls nicht, könnte auch die Elementarschadenversicherung greifen, wenn die im Sturm entstanden sind. Auf keinen Fall vorschnell irgendwas unterschreiben oder Reparaturen beauftragen ohne Freigabe der Versicherung!


Antwort
Markus Becker
Beiträge: 8
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(@technofloor42)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist ein klassisches Zuständigkeitsproblem zwischen den Versicherungen. Technisch gesehen sind PV-Module fest mit dem Gebäude verbunden = Gebäudeversicherung zuständig. Aber: kommt drauf an wie im Vertrag formuliert ist. Check mal deine Policen - bei vielen neueren Gebäudeversicherungen sind PV-Anlagen explizit mitversichert, bei älteren oft nicht. Wenn der Installateur behauptet alles war korrekt montiert, soll er dir das schriftlich bestätigen und haften. Ansonsten: Anwalt für Versicherungsrecht konsultieren, erste Beratung kostet meist nicht viel. Dokumentiere alles minutiös und lass nichts wegwerfen bis geklärt ist wer zahlt.


Antwort
SchornsteinMax
Beiträge: 15
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(@schornsteinmax)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Oh je Petra, das ist echt bitter! Hatte vor zwei Jahren einen ähnlichen Fall bei nem Bekannten. Bei ihm hat's die Wohngebäudeversicherung übernommen, aber nur weil er nachweisen konnte, dass die Befestigung den Normen entsprochen hat. Du brauchst auf jeden Fall einen Gutachter - entweder einen neutralen oder lass die Versicherung einen schicken. Wichtig ist auch: Fotos von allem machen, bevor du was wegräumst! Der Installateur versucht sich natürlich rauszureden, aber wenn die Montage wirklich korrekt war, muss er das auch belegen können. Bei extremem Wetter gibts auch oft Kulanzregelungen von den Herstellern. Auf jeden Fall nicht aufgeben und alle Versicherungen nochmal kontaktieren mit Verweis auf die PV-Anlage als Gebäudeteil.


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