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Einspeisevergütung 2025 – was bekommt man noch dafür?

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Hermann F.
Beiträge: 7
Themenstarter
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(@hermannfeld)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#8]

Hallo zusammen,

bin am überlegen ob ich auf meinen alten Stallungen und dem Maschinenschuppen eine PV-Anlage installieren lasse. Die Dächer sind noch gut in Schuss und haben ordentlich Fläche - müsste schon einiges an kWp zusammenkommen.

Nun lese ich überall dass die Einspeisevergütung immer weiter runter geht. Was bekommt man denn 2025 noch wenn man einspeist? Lohnt sich das überhaupt noch oder soll ich lieber warten? Bei uns auf dem Hof verbrauchen wir schon ordentlich Strom - Melkanlage, Kühlung, Werkstatt läuft alles elektrisch.

Hab auch gehört dass man den Strom direkt vermarkten kann, aber keine Ahnung wie das funktioniert. Kennt sich da jemand aus?

Die Investition ist ja nicht ohne, da will man schon wissen was dabei rauskommt. Mein Nachbar hat vor 3 Jahren gebaut und schwärmt noch immer davon, aber damals war die Vergütung ja auch noch höher.

Was sind eure Erfahrungen? Rechnet sich das heute noch?

Gruß Hermann


3 Antworten
Daniel S.
Beiträge: 10
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(@danielschwarz)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin Hermann,

aus fachlicher Sicht: Die Einspeisevergütung 2025 liegt bei Dachanlagen bis 10 kWp bei etwa 7,9 ct/kWh, darüber bei ca. 7,5 ct/kWh. Das ist definitiv weniger als früher, aber die Anlagenpreise sind auch stark gesunken.

Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb mit hohem Eigenverbrauch rechnet sich PV trotzdem oft noch gut. Entscheidend ist das Verhältnis von Eigenverbrauch zu Einspeisung. Je mehr du selbst verbrauchst, desto besser die Wirtschaftlichkeit.

Tipp: Lass dir eine Verbrauchsanalyse machen und schauen, wie viel Strom du tagsüber verbrauchst wenn die Sonne scheint. Mit Batteriespeicher kannst du den Eigenverbrauchsanteil nochmal deutlich steigern.

Die Direktvermarktung ist ab 100 kWp Pflicht, darunter optional. Bringt meist 0,5-1 ct mehr, aber auch mehr Aufwand.

Gruß Daniel


Antwort
Martina Fuchs
Beiträge: 11
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(@martinafuchs)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Hermann,

also wir haben letztes Jahr gebaut und bekommen noch um die 8,2 ct/kWh. Für 2025 wird's wohl nochmal weniger, so um die 7,5-8 ct schätze ich. Ist schon deutlich weniger als früher.

Aber bei deinem hohen Eigenverbrauch könnte sich das trotzdem rechnen! Wir haben ja auch die Wärmepumpe und verbrauchen deshalb mehr Strom. Jede kWh die du selbst verbrauchst sparst du ja den vollen Strompreis - das sind momentan so 30-35 ct.

Die Direktvermarktung lohnt sich erst ab größeren Anlagen, glaub 100 kWp oder so. Für normale Hausanlagen ist die normale Einspeisevergütung einfacher.

Ich würd sagen: lass dir mal ein Angebot machen und rechnen ob's passt. Bei eurem Verbrauch könnte das schon klappen.

VG Martina


Antwort
Kurt Zimmer
Beiträge: 5
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(@kurtzimmer)
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Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Hermann,

hab mich ja auch schon mit Förderungen beschäftigt - bei PV gibt's aktuell keine direkten Zuschüsse mehr, nur noch die Einspeisevergütung.

Aber Kurt hat recht: trotz der niedrigeren Vergütung kann sich das rechnen. Ich hab vor 15 Jahren gebaut, da waren es noch über 40 ct - aber die Anlage hat damals auch das Dreifache gekostet!

Bei deinem Betrieb würde ich definitiv einen Speicher mit einplanen. Gerade für die Melkzeiten morgens und abends ist das Gold wert.

Lass dir verschiedene Angebote machen und nicht nur auf den Preis schauen - Qualität der Module und Wechselrichter ist wichtig für die Langlebigkeit.


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