Hallo zusammen,
ich bin jetzt im Ruhestand und möchte mir einen Holz-Carport selbst bauen. Das Auto braucht endlich einen besseren Platz, und die Garage ist zu vollgestellt. Mit meinem handwerklichen Hintergrund sollte das eigentlich machbar sein – zumindest die elektrischen Teile kenne ich ja in- und auswendig.
Aber beim Holzbau bin ich ehrlich gesagt nicht so versiert. Ich habe mich schon ein bisschen informiert und gelesen, dass man bei der Holzwahl vorsichtig sein muss, wegen Witterung und so. Auch die Gründung und Statik sind mir noch unklar. Gibt es hier jemanden, der so etwas schon gebaut hat? Worauf habt ihr geachtet? Welches Holz würdet ihr empfehlen – Fichte, Lärche, oder lieber Hartholz?
Und noch eine Frage: Lohnt es sich, jetzt im August noch anzufangen, oder sollte ich bis zum Herbst warten? Die Hitze könnte ja beim Verarbeiten problematisch sein.
Freue mich über erfahrene Tipps!
Zu der Sache mit dem Fundament: lass mich dir sagen, dass ich da schon einiges gesehen habe, was schiefging. Wenn die Gründung nicht passt, hält auch das beste Holz nicht lange. Verschärf dich nicht selbst mit hastigen Arbeiten im August.
Sobald die Pfosten im Beton drin sind und nicht richtig entwässert werden, gammelt dir das Holz von unten auf. Drainage um die Pfostenstiefel rund herum – nicht vergessen!
Hallo Kurt,
da sprichst du einen guten Punkt an – beim Holzbau ist die richtige Auswahl entscheidend. Ich bin regelmäßig bei Renovierungsprojekten und Bodenbelägen unterwegs, daher kenne ich mich mit verschiedenen Materialien ganz gut aus. Für einen Carport würde ich definitiv zu Lärche oder Douglasie greifen – beide haben eine natürliche Widerstandskraft gegen Nässe und Witterung. Fichte ist günstiger, braucht dafür aber regelmäßige Behandlung mit Holzschutz.
Beim Fundament ist Beton das A und O. Achte auf ausreichend tiefe Pfostenlöcher – mindestens 80 cm, je nach Bodenbeschaffenheit auch tiefer. Die Betonierung sollte mit Drainage arbeiten, sonst staut sich Wasser.
Zum Zeitpunkt: August ist tatsächlich nicht ideal. Die Hitze trocknet das Holz ungleichmäßig aus, was zu Verwölbungen führt. Besser nach den heißesten Wochen starten – Ende August oder September. Dafür hast du noch Zeit, alles zu planen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, einfach mal bei den lokalen Handwerkskammern nachzufragen oder in Facebook-Gruppen für den eigenen Ort zu schauen. Da bekommt man oft ehrliche Empfehlungen von Nachbarn und spart sich viel Recherche. Lohnt sich auf jeden Fall, vorher ein paar Angebote einzuholen. Dienstleister-Portal
Kurt, das klingt nach einem spannenden Projekt! Finanziell würde ich dir raten, die Kosten für Holz gerade jetzt gut zu kalkulieren. Sommerpreise sind oft höher als im Herbst und Winter. Wenn du Material erst ab September kaufst, sparst du möglicherweise 15-20%.
Beim Budget solltest du auch einplanen: gutes Holz, Fundament, Beschläge und Behandlung. Ein solider Carport kostet im Material schnell 3000-5000€, wenn mans vernünftig macht. Das ist immer noch günstiger als eine Fertiglösung, aber unterschätz die Kosten nicht.
Und ehrlich: Lass dich nicht unter Druck setzen, es JETZT zu machen. Im September/Oktober ist die beste Zeit zum Bauen – das Wetter ist stabiler, die Holzpreise günstiger, und du sparst dir Ärger mit Verzug und Rissen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich Zeit nimmt und mehrere Handwerker direkt vor Ort vergleicht. Am besten Freunde und Nachbarn fragen, wer ihnen geholfen hat – das ist immer noch die zuverlässigste Quelle. So findest du jemanden, der wirklich gut ist und nicht zu teuer. Dienstleister-Portal