Bei uns im Altbau wars schwieriger als erwartet. Die alte Garage-Elektronik war einfach nicht auf PV vorbereitet – hatte nur eine marode alte Sicherung. Der Elektriker hat gesagt, dass ich vorher die gesamte Elektrik in der Garage nachrüsten muss. Das wars schon 2.000 Euro allein. Dann nochmal 4.000 für die PV. Schau dir also vorher an, wie es bei dir aussieht.
Marlene, baulich muss ich dir sagen: Flachdächer auf älteren Garagen halten oft nicht so viel Zusatzlast aus, wie man denkt. Die Statik zu prüfen ist nicht optional, das ist Pflicht. Und dokumentier das alles – für spätere Versicherung und eventuellen Verkauf brauchst du Unterlagen zur Last-Berechnung.
Hallo Marlene, herzlich willkommen im Eigenheim-Abenteuer! Ich habe mir das Thema PV auf der Garage vor etwa zwei Jahren angeschaut. Meine Erfahrung: Der Aufwand lohnt sich durchaus, wenn die Ausrichtung passt.
Zuerst die Statik prüfen – bei meiner Garage musste ein Ingenieur Gutachten erstellen, das kostete etwa 600 Euro. Die PV-Module selbst waren überraschend leicht. Die größere Herausforderung war die Elektrik: Neue Stromleitungen in die Garage legen, Wechselrichter, und dann die Netzanbindung mit der Bundesnetzagentur klären.
Föderung: Es gibt KfW-Zuschüsse für die Kombination aus PV und Stromspeicher – in meinem Fall etwa 30% Ersparnis. Wichtig: Anträge VOR Bestellung stellen! Insgesamt bin ich nach 8 Jahren break-even, vorausgesetzt die Anlage hält.
Mein Rat: Hol mehrere Angebote ein, nicht nur ein Handwerksbüro.
Wir haben gerade bei unserem Neubau eine Garagen-PV geplant, sind aber noch nicht ganz am Zug. Der Energieberater hat gesagt, dass die Rentabilität stark von eurem Strompreis und dem Eigenverbrauch abhängt. Wenn ihr viel daheim seid und laden könnt (E-Auto?), wirds besser. Sonst braucht ihr einen guten Speicher. Das ist aber teuer.