Moin zusammen,
ich bin Tischler und nutze meine Garage mittlerweile als kleines Heimatelier. Ich arbeite dort regelmäßig mit Schleif- und Sägearbeiten, und natürlich fallen ab und zu mal Öltropfen von meinen Maschinen. Der alte Garagenboden ist einfach Sichtbeton und mittlerweile sehr rau und angefressen. Das ist hygienisch nicht ideal und die feinen Holzstäube setzen sich überall fest.
Ich bin im Bereich Böden ja einigermaßen versiert, aber speziell für eine Werkstattgarage bin ich unsicher. Epoxidharz-Beschichtungen sehe ich überall, aber sind die wirklich strapazierfähig genug für regelmäßiges Arbeiten? Oder sollte ich eher zu robusteren Belägen greifen? Im August ist jetzt eine gute Zeit zum Arbeiten, deshalb denk ich über eine Sanierung nach.
Was macht ihr in euren Garagen, wenn ihr die auch zum Arbeiten nutzt? Danke für eure Erfahrungen!
Hallo Torsten,
wir nutzen unsere Garage hauptsächlich zum Abstellen, aber ich hab mich da auch schon mit befasst, weil die Kinder ja immer wieder was machen wollen. Epoxidharz ist wirklich robust - aber bei regelmäßiger Beanspruchung mit Maschinen brauchst du vermutlich eher eine gewerbliche Qualität, nicht das günstige Zeug vom Baumarkt. Das hält einfach nicht lange.
Es gibt auch noch diese Polyurethan-Systeme, die sind noch strapazierfähiger als Epoxy. Und bei Öl und Chemikalien: Eine gute Versiegelung ist Gold wert, sonst zieht das einfach ein. Hab ich in einem älteren Thread zur Dachdämmung schon gemerkt - gute Versiegelung und Vorbereitung sind bei solchen Sachen einfach essentiell. Vielleicht lohnt sich auch ein Fachmann, wenn du sowieso viel Zeit darin verbringst?