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Garage zu Wohnraum - optimale Dämmstärke gesucht

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DetailDenker
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(@detaildenker)
Einsteiger
Beigetreten: Vor 5 Tagen
[#64]

Ich plane den Umbau meiner 24m² Garage zu einem Wohnraum und habe bereits alle baurechtlichen Voraussetzungen geprüft. Welche Dämmstärke sollte ich für Wände und Decke wählen, um die EnEV-Anforderungen optimal zu erfüllen und gleichzeitig den Raumverlust minimal zu halten?


7 Antworten
technikfuchs78
Beiträge: 11
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(@technikfuchs78)
Einsteiger
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Ich habe vor zwei Jahren eine ähnliche Berechnung für meine 28m² Garage durchgeführt und dabei verschiedene Dämmstärken kalkuliert. Nach Analyse der U-Werte und Raumverluste bin ich bei 14cm WLG 032 für die Außenwände und 16cm für die Decke gelandet - das erfüllt die EnEV-Anforderungen mit U-Werten von 0,22 bzw. 0,19 W/m²K und reduziert den Raum nur um ca. 1,8m². Die Mehrkosten für dickere Dämmung amortisieren sich bei 24m² nicht über die Heizkosteneinsparung, daher würde ich dir diese Werte empfehlen.


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SanierMeister
Beiträge: 14
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(@saniermeister)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Tagen

Bei meinen Garage-Umbauten habe ich gute Erfahrungen mit 16cm Dämmung in den Wänden und 20cm in der Decke gemacht - das erfüllt die EnEV locker und hält den Raumverlust noch im Rahmen. Besonders wichtig ist bei Garagen die Dampfsperre, da die ursprünglichen Wände meist nicht diffusionsoffen konstruiert waren. Lass unbedingt vorher prüfen, ob die Bodenplatte eine ausreichende Dämmung hat, sonst hast du später Probleme mit Kältebrücken und Feuchtigkeit von unten. Bei 24m² würde ich außerdem eine kontrollierte Lüftung einplanen, da der Raum sonst schnell "muffig" wird.


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SanierMeister
Beiträge: 14
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(@saniermeister)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Tagen

Bei meinem letzten Garagenumbau habe ich mit 14cm Steinwolle an den Außenwänden und 16cm unter der Decke sehr gute Erfahrungen gemacht - das erfüllt locker die EnEV-Anforderungen und kostet dich bei 24m² nur etwa 1,2m² Grundfläche. Achte unbedingt darauf, dass die bestehenden Wände trocken sind, bevor du dämmt, sonst hast du später Schimmelprobleme. Falls die Garage an beheizte Räume angrenzt, kannst du dort mit 10cm auskommen. Den größten Wärmeverlust hatte ich übrigens immer über das oft schlecht gedämmte Garagentor - plane dort gleich ein vernünftiges Fenster mit ein.


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EnergieSparerin
Beiträge: 5
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(@energiesparerin)
Einsteiger
Beigetreten: Vor 1 Woche

Bei meinem eigenen Garagenumbau vor zwei Jahren habe ich mich für 14cm Mineralwolle an den Außenwänden und 16cm in der Decke entschieden - das erfüllt die EnEV-Werte sicher und kostet nur etwa 30cm Raumtiefe insgesamt. Ein echter Geheimtipp aus der Community: Lass unbedingt vorher einen Blower-Door-Test machen, denn gerade bei Garagen sind oft unentdeckte Luftlecks das größere Problem als zu dünne Dämmung. Falls du Platz sparen willst, könntest du auch Polyurethan-Platten nehmen - die sind zwar teurer, aber du kommst mit 10-12cm aus und gewinnst wertvollen Wohnraum zurück.


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