Ich plane eine umfassende energetische Sanierung meines Hauses von 1982 und habe bereits drei detaillierte Kostenvoranschläge eingeholt. Die Gesamtsumme beläuft sich auf exakt 127.450 Euro.
Welche spezifischen Unterlagen benötige ich für den KfW-Antrag und in welcher exakten Reihenfolge muss ich diese einreichen?
Hallo! Ich habe vor zwei Jahren eine ähnliche Sanierung durchgeführt und kann dir aus Erfahrung sagen: Du brauchst zuerst die Bestätigung zum Antrag (BzA) von einem Energieeffizienz-Experten, dann reichst du diese zusammen mit den Kostenvoranschlägen bei der KfW ein und erst nach der Zusage darfst du mit den Arbeiten beginnen. Wichtig ist wirklich, dass du vorher nichts beauftragst, sonst verfällt der Anspruch auf die Förderung! Bei deiner Summe könnte sich auch eine Kombination aus KfW-Kredit und BAFA-Zuschuss lohnen, lass das am besten von deinem Energieberater durchrechnen. Falls du Fragen zum Ablauf hast, helfe ich gerne weiter!
Ha, 127.450 Euro exakt - da hat aber jemand seine Hausaufgaben gemacht! Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich dir sagen: Bevor du auch nur einen Cent anfasst, brauchst du zwingend die Zusage der KfW, sonst war's das mit der Förderung. Lass dir von einem Energieberater die Bescheinigung ausstellen, reich das zusammen mit den Kostenvoranschlägen ein und warte brav auf das Okay - ich hab damals den Fehler gemacht und vorher angefangen, das war teuer! Die KfW ist pingelig wie ein Finanzbeamter beim Belege sortieren, aber wenn alles passt, klappt's auch.
Moment mal, bevor du dich in den KfW-Papierkram stürzt - hast du überhaupt mal hinterfragt, ob sich diese 127.450 Euro rechnerisch amortisieren werden? Ich würde dir dringend raten, erst eine unabhängige Energieberatung zu beauftragen, die nicht von den ausführenden Firmen kommt, denn die haben oft ein Interesse daran, möglichst viele teure Maßnahmen zu verkaufen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die KfW-Förderung ist längst nicht so attraktiv wie früher, und bei einem Haus von 1982 solltest du genau prüfen, welche Einzelmaßnahmen wirklich Sinn machen - oft ist weniger mehr und deutlich wirtschaftlicher.
Hallo! Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass du unbedingt zuerst einen Energieberater beauftragen musst, bevor du mit der Sanierung beginnst - das war mein größter Fehler beim ersten Versuch. Du benötigst dann die "Bestätigung zum Antrag" vom Energieberater, die Kostenvoranschläge der Handwerker und den ausgefüllten KfW-Antrag, den du über deine Hausbank einreichst. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst Energieberater, dann KfW-Antrag stellen, Zusage abwarten und erst danach mit den Arbeiten beginnen - sonst gibt es keine Förderung. Bei deiner Summe würde ich auch prüfen, ob die KfW 261 Förderung oder eventuell regionale Förderprogramme für dich günstiger sind.