Hallo zusammen,
wir haben unser Haus (Baujahr 1978) vor kurzem gekauft und sind gerade dabei, die alte Ölheizung gegen eine Luftwärmepumpe auszutauschen. Der Installateur hat uns jetzt gesagt, dass wir unbedingt einen hydraulischen Abgleich machen müssen – sonst würde die Wärmepumpe nicht effizient arbeiten und wir würden Geld verschwenden.
Das Problem: Die Kosten dafür sind erheblich, und ich frage mich, ob das wirklich sein muss. Wir haben die alten Heizkörper ja noch im Haus, und bisher hat die Ölheizung damit auch funktioniert. Macht es einen großen Unterschied zur alten Anlage?
Hat jemand von euch das auch machen müssen und kann berichten, ob es sich gelohnt hat? Oder kann man das auch später noch nachholen, wenn die Heizung erst mal läuft? Jede Erfahrung hilft uns weiter.
Danke!
Ja, das ist wirklich wichtig – aber ich verstehe deine Sorge. Der hydraulische Abgleich ist bei Wärmepumpen deutlich kritischer als bei klassischen Heizungen. Eine WP arbeitet mit niedrigeren Temperaturen, da muss das Wasser gleichmäßig durch alle Heizkörper fließen, sonst funktioniert's nicht richtig. Bei der Ölheizung hast du das mit höheren Temps "erzwungen", jetzt nicht mehr.
Ich würde nicht warten, bis es Probleme gibt. Die Kosten beim Installateur sind oft übertrieben – hol dir eine zweite Meinung von einem unabhängigen Heizungsfachmann. Manchmal reicht auch eine digitale Einzelraumregelung statt vollständiger Abgleich. Aber komplett drauf verzichten würde ich nicht empfehlen. Das kostet dich später mehr in Stromkosten.