Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, mein Haus zu modernisieren – Dachsanierung steht an, und parallel plane ich eine PV-Anlage. Jetzt beschäftige ich mich auch mit dem Thema Heizung und bin auf Wärmepumpen gestoßen.
Bevor ich mich da festlege, würde ich gerne von euch wissen: Was kostet eine Wärmepumpe im laufenden Betrieb wirklich? Ich meine nicht die Installation, sondern die regelmäßigen Ausgaben – Wartung, eventuelle Reparaturen, Inspektionen und so weiter. Gibt es da Unterschiede zwischen Luft- und Erdwärmepumpen?
Mich interessiert besonders, wie das im praktischen Alltag aussieht. Habt ihr Wartungsverträge abgeschlossen? Lohnen sich die? Und wie oft muss man mit unerwarteten Ausgaben rechnen?
Danke für eure Erfahrungen!
Kurz und knapp: Bei mir laufen regelmäßig so 200–300 Euro im Jahr für Wartung, dazu alle paar Jahre mal kleinere Reparaturen.
Hi Stefan, gute Frage. Als Heizungsbauer kann ich dir da aus meiner täglichen Arbeit berichten: Eine Wärmepumpe ist wartungsärmer als viele denken, aber völlig kostenfrei ist es auch nicht.
Bei Luftwärmepumpen solltest du mit etwa 150–250 Euro pro Jahr für regelmäßige Inspektionen rechnen – Filter reinigen, Kältemittelcheck, Flüssigkeitsstände prüfen. Erdwärmepumpen sind ähnlich, da kommt aber alle 5–10 Jahre eine größere Überprüfung der Sonde hinzu, die kostet extra.
Wartungsverträge lohnen sich meiner Erfahrung nach, wenn du ohnehin eine größere Anlage hast. Sie geben dir Planungssicherheit und verhindern, dass du mitten im Winter überraschend vor einer defekten Pumpe stehst. Mit deiner geplanten PV-Anlage hast du ja eine interessante Kombination – der Speicher und die Steuerung brauchen dann aber auch ihre Aufmerksamkeit. Die sollten beim Wartungstermin mit durchgecheckt werden.