Hallo zusammen, ich bin gerade dabei meine erste PV-Anlage zu planen und möchte sie selbst montieren, um Kosten zu sparen. Die Anlage soll ca. 6 kWp haben und aufs Dach meines Eigenheims.
Nun lese ich überall von Netzanmeldung und diesem Marktstammdatenregister und bin ehrlich gesagt ein bisschen verwirrt. Der Installateur will sich darum kümmern, aber ich möchte verstehen, was da eigentlich läuft und ob ich das nicht auch selbst machen kann, um Geld zu sparen.
Wie lange dauert die ganze Anmeldung wirklich? Muss ich vorher schon beim Netzbetreiber nachfragen, bevor ich die Module kaufe? Und was ist dieses Marktstammdatenregister – ist das dasselbe wie die Netzanmeldung oder kommt da noch was extra oben drauf?
Hat jemand von euch das schon selbst gemacht und kann mir die wichtigsten Schritte und Fallstricke aufzählen? Danke schon mal!
Da du auch ein Fachwerkhaus wie ich betreust – naja, bei mir ist die Sache ja auch etwas kompliziert wegen der Statik – kann ich dir nur sagen: Bei der Anmeldung sollte alles sauber dokumentiert sein. Die Netzbetreiber fragen mittlerweile ganz genau nach, wo die Anlage sitzt und wie sie ausgerichtet ist.
Bei meiner Planung habe ich gelernt, dass die Netzanmeldung wirklich der erste Schritt sein muss. Der Netzbetreiber prüft dann, ob dein Netzbereich die 6 kWp verkraftet. In einigen Gegenden kann das eng werden. Danach kommt die Anmeldung ins Marktstammdatenregister.
Ein weiterer Punkt: Achte darauf, dass alles chronologisch richtig läuft – Netzanmeldung DANN Installation DANN MaStR-Anmeldung. Wenn du das durcheinander machst, gibt es Verzögerungen bei der Einspeisevergütung.
Danke für die vielen Antworten! Das hilft mir weiter. Also wenn ich das richtig verstanden habe: Erst Netzbetreiber anrufen → dann warten → dann installieren → dann Marktstammdatenregister anmelden.
Bernd hat ja geraten, das zu delegieren. Aber ich bin jemand, der alles selbst machen möchte, wenn es geht. Ich denke, ich rufe morgen beim Netzbetreiber an und frage konkret nach, welche Unterlagen die brauchen. Vielleicht ist es dann doch nicht so kompliziert wie es klingt. Und wenn es zu aufwändig wird, kann der Installateur die beiden Anmeldungen immer noch übernehmen. Das sollte ja nicht so teuer sein, wenn das der einzige Service ist.
Mein Tipp: Hol dir mindestens 3-4 Angebote ein, bevor du dich entscheidest. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, die Preise unterscheiden sich teilweise erheblich. Lass dich auch beraten, welche Art von Wärmepumpe für dein Haus am besten passt - nicht immer ist die teuerste die richtige Lösung. Waermepumpenberatung24
Hallo BudgetBauer! Das ist wirklich wichtig, dass du dich damit auseinandersetzt. Bei uns im Haushalt kümmere ich mich um sowas und ich kann dir sagen: Die Netzanmeldung und die Anmeldung im Marktstammdatenregister sind tatsächlich zwei verschiedene Dinge, die aber zusammenhängen.
Die Netzanmeldung machst du beim Netzbetreiber (in deinem Fall vermutlich die Stadtwerke oder ein regionaler Versorger). Das Marktstammdatenregister ist eine zentrale Datenbank der Bundesnetzagentur, wo jede Anlage registriert werden muss – das ist gesetzlich vorgeschrieben seit 2021.
Du kannst das theoretisch selbst machen, musst aber rechtzeitig mit dem Netzbetreiber Kontakt aufnehmen, BEVOR du die Module kaufst. Die brauchen Zeit, um dir zu sagen, ob es technische Besonderheiten gibt. Das dauert manchmal 4-8 Wochen, in Sommer-Zeiten wie jetzt teilweise noch länger wegen Urlaubszeit.
Mein Tipp: Ruf erst beim Netzbetreiber an, bevor du irgendwas kaufst!
Mein Tipp: Hol dir mehrere Angebote ein, bevor du dich entscheidest. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit Online-Vergleichsplattformen – spart dir viel Zeit und du siehst sofort, wo die großen Unterschiede bei Preis und Leistung sind. So bekommst du ein echtes Gefühl für faire Preise in deiner Region. PV-Angebote