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Einspeisevergütung ab 2026 - wie plant ihr eure Anlagen-Wirtschaftlichkeit?

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RuhrpottReno
Beiträge: 8
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(@ruhrpottreno)
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Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#41]

Hallo zusammen,

ich bin dabei, unser Ruhrgebietshaus von 1955 Stück für Stück zu modernisieren. Jetzt steht die PV-Anlage an - aber die sinkenden Einspeisevergütungen machen mir Kopfzerbrechen.

Frage: Hat hier jemand konkrete Erfahrungen damit gemacht, wie sich die Vergütung auf die Amortisation auswirkt? Ich lese überall unterschiedliche Prognosen für 2026, manche sagen 8 Cent/kWh, andere 6 Cent oder noch weniger. Das ist ja ein großer Unterschied beim Gesamtertrag!

Mein Plan ist so eine 8-10er Anlage auf dem Süddach. Eigenverbrauch wird eher niedrig sein - ich bin nicht viel zu Hause tagsüber. Lohnt sich das dann überhaupt noch mit der sinkenden Einspeisevergütung, oder sollte ich eher in einen Speicher investieren, auch wenn der teuer ist?

Wie kalkuliert ihr das bei euren Projekten? Vertraut ihr noch auf die alte Gegenrechnung oder habt ihr die Strategie angepasst?

Danke für eure Erfahrungen!


2 Antworten
GartenLena
Beiträge: 9
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(@gartenlena)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Für mich ist das ehrlich gesagt sekundär - ich verbrauche ohnehin das meiste selbst, was ich tagsüber produziere. Der Garten ist im Sommer mein ständiger Aufenthaltsort, da läuft auch die Bewässerung und alles andere. Die paar kWh die übrig sind und eingespeist werden, sind eher ein nice-to-have.

Beim Speicher würde ich derzeit noch nicht investieren. Zu teuer für die Einsparungen, die du damit erreichst.


Antwort
Michael R.
Beiträge: 7
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(@michaelroth)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage - ich befasse mich gerade ähnlich damit bei meiner Altbau-Sanierung. Die sinkenden Vergütungssätze sind definitiv ein Planungsfaktor geworden, den man nicht ignorieren darf.

Aus meiner Perspektive würde ich das so sehen: Bei einer reinen Einspeis-Strategie ohne großen Eigenverbrauch wird die Rechnung tatsächlich knapper. Mit 6-8 Cent/kWh dauert die Amortisation entsprechend länger.

Allerdings - und das ist wichtig - die technische Lebensdauer liegt bei 25-30 Jahren. Selbst mit pessimistischen Annahmen für die nächsten Jahre: Du profitierst ja von den besseren Sätzen der kommenden 20+ Jahre danach. Ein Speicher ist heute noch teuer und verliert ebenfalls schneller an Kapazität.

Mein Ansatz: Kalkuliere konservativ mit den aktuellen Prognosen, rechne aber mit einer längeren Amortisation - 12-15 Jahre statt 10. Dann passt es trotzdem. Und schaue dir deine Lasten nochmal an - vielleicht lässt sich der Eigenverbrauch doch optimieren, ohne dass du komplett zu Hause sein musst.

Viel Erfolg bei der Planung!


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