Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, die Fassade unseres Hauses zu beurteilen. Die Farbe blättert an einigen Stellen ab, und der nächste Sommer steht vor der Tür. Als Elektroingenieur bin ich es gewohnt, technische Probleme selbst zu analysieren – aber bei Malerarbeiten bin ich ehrlich unsicher.
Meine Frage: Gibt es objektive Kriterien, wann es wirtschaftlich sinnvoll ist, das selbst zu machen, und wann sollte man lieber einen Fachbetrieb beauftragen? Ich sehe im Job täglich, wie Halbwissen zu teuren Schäden führt – und ich vermute, bei Fassadenarbeiten könnte das ähnlich sein.
Die Fassade ist etwa 160 qm, gemischte Bereiche (Putz und Klinker). Wie viel Arbeit steckt da wirklich drin? Und welche Fehler können langfristig problematisch werden, wenn sie nicht richtig gemacht werden?
Freue mich auf sachliche Erfahrungen!
Werner
Werner, das ist bei Altbauten besonders heikel. Bei mir in der Innenstadt habe ich so viel historische Substanz, dass ich da wirklich nur mit jemandem arbeite, der Erfahrung mit älteren Fassaden hat. Falsche Farbe oder Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden führen, die dann über Jahre hinweg massiv Geld kosten.
Wenn Ihre Fassade gemischte Materialien hat (Putz und Klinker), sollten die unterschiedlich behandelt werden. Das ist kein Job für Wochenenden. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb – sparen Sie sich die teuren Folgefehler. Habe das schon zu oft seen.