Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich die Fassade meines Hauses selbst streichen soll oder einen Profi engagiere. Das Haus ist von 1982, die Fassade hat noch den ursprünglichen Anstrich und sieht teilweise abgeblättert aus – nicht tragisch, aber es wird Zeit.
Mein Problem: Im August ist es heiß, und ich frage mich, ob das überhaupt der richtige Zeitpunkt ist. Ich habe zwar bei der Wärmepumpen-Installation und der Dachdämmung selbst Hand angelegt und kenne mich mit Handwerklichem einigermaßen aus, aber eine Fassade ist ja nochmal eine andere Hausnummer.
Was mich vor allem interessiert: Wie lange dauert das realistisch, wenn man keine Erfahrung mit Fassadenarbeit hat? Braucht man spezielle Gerüste, oder reicht eine gute Leiter? Und lohnt sich das finanziell überhaupt, wenn ich einen Profi engagiere – oder spar ich da wirklich so viel, dass ich die Hitze und die Anstrengung in Kauf nehmen sollte?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Markus, das ist ehrlich gesagt eine Nummer größer als Dachdämmung oder Elektrik. Bei einer Fassade brauchst du ab ca. 3–4 Metern Höhe ein ordentliches Gerüst – eine Leiter ist aus Sicherheitsgründen nicht ausreichend. Die Mietkosten für ein Gerüst gehen dir schnell in den vierstelligen Bereich.
Dazu kommt: Im August bei 30°C+ trocknet die Farbe zu schnell, Rollspuren bleiben sichtbar, und du musst mit richtiger Witterungsplanung arbeiten – idealerweise morgens oder abends. Das zieht sich hin.
Mein Tipp: Hole mindestens drei Angebote ein. Oft ist der Profi günstiger, als du denkst – vor allem wenn man Gerüst, Material und verlorene Zeit zusammenrechnet. Für August würde ich allerdings eher einen spätsommerlichen Termin im September anvisieren.