Hallo zusammen, freue mich, nach langer Zeit wieder hier aktiv zu sein!
Ich bin gerade dabei, mein Haus nach 15 Jahren wieder in den Griff zu bekommen. Die Fassade sieht ehrlich gesagt nicht mehr so toll aus – irgendwann in den 2000ern wurde sie zuletzt gestrichen, und jetzt blättert es hier und da ab, stellenweise sind auch Risse zu sehen.
Jetzt überlege ich: Kann ich das selbst hinbekommen oder sollte ich wirklich einen Profi dran lassen? Im August ist aktuell noch gutes Wetter, also dachte ich, vielleicht nutze ich die Zeit noch diesen Sommer.
Meine Bedenken: Ich habe zwar handwerkliche Grundkenntnisse, aber Fassadenarbeiten sind eine ganz andere Hausnummer – Gerüst, Höhe, Untergrund vorbereiten... und ich will nicht, dass in zwei Jahren wieder alles abblättert. Andererseits sind die Kosten für einen Maler nicht zu unterschätzen.
Wie habt ihr das gelöst? Wann lohnt sich das Selbermachen, und wann sollte man wirklich einen Profi nehmen? Freue mich auf eure Erfahrungen!
Markus W., das ist ne gute Frage! Ich würde dir ehrlich sagen: Bei 15 Jahren und sichtbaren Rissen sowie Blätterungen würde ich das in deine Hände geben und trotzdem nen Profi nehmen.
Hier der Grund: Das Gerüst allein kostet dich schon ordentlich, und dann musste den Untergrund vernünftig vorbereiten – Alte Farbe wegkratzen, Risse spachteln, ggf. sogar vorher prüfen, ob Feuchteprobleme dahinterstecken. Das ist aufwändiger, als es klingt. Wenn du das nicht korrekt machst, blättert's tatsächlich wieder ab.
Mein Tipp: Hol dir zwei, drei Angebote, lass dich beraten – gute Maler erklären dir auch, was genau nötig ist. Manchmal sind die Preise besser als man denkt. Falls du wirklich DIY machen willst, fang mit ner kleineren Fläche an zum Üben. Aber bei der Gesamtfassade würde ich die Profis ran lassen. Dafür hast du einfach Ruhe und ne ordentliche Garantie drauf.