Hallo zusammen,
wir haben eine Doppelgarage direkt am Haus, die hauptsächlich als Abstellraum genutzt wird. Mein Mann möchte dort gerne eine kleine Werkstatt einrichten – wir planen ja auch den barrierefreien Umbau und da würde sich eine eigene Werkstatt anbieten für kleinere Reparaturen.
Nun bin ich unsicher: Darf man eine Garage einfach so als Werkstatt nutzen? Ich mache mir Gedanken wegen Versicherung, Brandschutz und ob das überhaupt genehmigungsfähig ist. Immerhin steht im Bauantrag "Garage" und nicht "Werkstatt".
Was die praktische Seite angeht: Stromversorgung ist vorhanden, aber reicht das für Werkzeugmaschinen? Brauchen wir spezielle Steckdosen? Und wie ist das mit der Belüftung – wegen Staub und eventuell mal Lack oder so?
Hat jemand von euch Erfahrungen gemacht? Worauf muss man unbedingt achten? Ich möchte nicht, dass wir uns später Ärger mit dem Bauamt oder der Versicherung einhandeln.
Versicherungstechnisch sollten Sie das unbedingt vorher klären, Frau B.! Viele Wohngebäudeversicherungen decken Werkstattnutzung nur begrenzt ab.
Bei Haftpflicht kann's auch Probleme geben, falls mal was passiert. Informieren Sie Ihre Versicherung schriftlich über die geplante Nutzung – dann sind Sie auf der sicheren Seite.
Brandschutz ist auch wichtig: Feuerlöscher, Rauchmelder und brennbare Materialien richtig lagern. Je nach Gemeinde können auch die örtlichen Brandschutzbestimmungen relevant werden.
Hallo Ursula,
aus praktischer Sicht kann ich dir sagen: Belüftung ist wirklich wichtig! Ich hab in meinem Gartenhaus auch ne kleine Ecke für Werkzeug und merke schon bei kleineren Schleifarbeiten, wie staubig es wird.
Für die Elektrik würde ich auf jeden Fall einen Fachmann fragen. Standard-Garagenstrom reicht meist nicht für größere Maschinen. Und falls ihr wirklich mal lackiert oder sowas – unbedingt ordentlich lüften.
Rechtlich kenn ich mich nicht so aus, aber solange ihr die Garage weiter als Garage nutzen könnt (also Platz für Autos bleibt), sollte das erstmal kein Problem sein. Bei uns im Dorf machen das viele so.