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Top oder Flop? Erfahrungen von Hausbesitzern

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Innendämmung Fachwerkhaus - welche Stärke ohne Schimmelprobleme?

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Lisa Weber
Beiträge: 5
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(@l-weber)
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Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#3]

Hallo zusammen,

wir haben ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus von 1870 geerbt und wollen jetzt endlich die Wände von innen dämmen. Das Haus ist noch original mit Lehmausfachungen und wird im Winter eiskalt. Da wir denkmalgeschützt sind, dürfen wir außen nichts machen.

Jetzt hab ich schon viel gelesen über Taupunktprobleme bei Innendämmung und bin total verunsichert. Welche Materialien sind da empfehlenswert? Ich dachte an Kalziumsilikatplatten oder Holzfasermatten, aber wie dick darf ich denn überhaupt dämmen ohne dass der Taupunkt in die Wand wandert?

Die Wände sind ca. 25cm dick, teilweise auch dünner. Ein Energieberater meinte 6cm wären das Maximum, aber ein anderer Handwerker sagte bis zu 10cm gingen auch. Jetzt bin ich total verwirrt.

Wer hat Erfahrung mit sowas? Besonders interessiert mich, ob jemand schon mal Probleme mit Schimmel oder Feuchte hatte nach der Dämmung. Will nicht dass wir uns das Haus kaputt machen.

Vielen Dank schon mal!


3 Antworten
Julia F.
Beiträge: 10
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(@juliafranke)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich würde euch wirklich ans Herz legen, erstmal einen erfahrenen Gutachter zu beauftragen. Bei uns lief nämlich einiges schief und wir mussten teuer nachbessern. Denkmalschutz macht die Sache noch komplizierter.

Kalziumsilikat ist gut, aber achtet auf die Qualität - gibt riesige Unterschiede. Und lasst euch nicht von Handwerkern unter Druck setzen, die behaupten sie könnten das ohne Berechnung machen. Bei Fachwerk kann man viel kaputt machen.


Antwort
EnergieHans
Beiträge: 8
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(@energiehans)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin! Bei Fachwerk ist Innendämmung echt heikel, da hab ich auch schon einiges erlebt. Kalziumsilikatplatten sind super, weil die kapillaraktiv sind und Feuchtigkeit puffern können. Die nehm ich fast immer bei solchen Objekten.

Wichtiger als die Dicke ist aber die Dampfbremse! Niemals eine Folie verwenden, das geht bei Fachwerk garantiert schief. Die alten Wände müssen atmen können. Bei euch würd ich maximal 4-5cm nehmen, lieber weniger und dafür sicher. Hab mal ein Haus gesehen wo 8cm drin waren - nach 3 Jahren war der Balken hinüber.

Lass auf jeden Fall eine Feuchtesimulation machen, bevor du anfängst. Kostet bisschen was, aber besser als später den ganzen Schaden zu haben.


Antwort
Brigitte K.
Beiträge: 11
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(@brigittekoch)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Da muss ich EnergieHans aber widersprechen - 4-5cm bringen doch kaum was! Wir haben bei unserem Altbau von 1890 auch mit Kalziumsilikat gedämmt, allerdings 8cm, und hatten nie Probleme. Wichtig ist die richtige Verarbeitung und dass die Wand vorher komplett trocken ist.

Bei unserem Laminat-Projekt hab ich auch gelernt: manchmal muss man mehr investieren um langfristig zufrieden zu sein. Holzfaser würd ich bei euch nicht nehmen, das quillt bei Feuchtigkeit auf.

Wichtig: Luftdichtigkeitsebene innen schaffen, aber dampfdiffusionsoffen. Geht mit speziellen Kalkputzen sehr gut.


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