Hallo zusammen,
ich bin jetzt knapp zwei Jahre stolzer Hausbesitzer und hab mir vor etwa einem Jahr eine Luft-Wärmepumpe einbauen lassen. Damals hab ich mich auf die Heizperiode konzentriert, aber jetzt im Sommer fangen mich die Gedanken an – was kommt denn langfristig an Wartungskosten auf mich zu?
Ich hab da unterschiedliche Infos gehört: Der Installateur meinte, man sollte jährlich einen Techniker vorbeischicken lassen, andere sagen, das ist nur nötig, wenn was kaputt geht. Was ist denn realistische Standard? Und wie viel Geld sollte man da einplanen – sind wir bei 200 Euro im Jahr oder eher bei 500+?
Bis jetzt hab ich vor lauter Malerarbeiten und Küchenplanung nicht so intensiv drüber nachgedacht, aber jetzt wo ich die Rechnung zahle, interessiert mich natürlich, was noch auf mich zukommt. Hat jemand von euch langjährige Erfahrung damit, was man wirklich braucht und was eher Sales-Gequatsche ist?
Danke für eure Erfahrungen!
Moin Marco T.,
ich kann dir da aus eigener Erfahrung sagen: die jährliche Wartung ist kein Hokuspokus, sondern macht Sinn. Bei mir läuft die Pumpe jetzt dritte Saison und ich lass sie einmal im Jahr vor der Heizperiode checken – kostet bei mir so 150-200 Euro. Der Typ schaut sich Filter, Kältemittel und die Elektronik an, das ist wichtig.
Das Problem ist: wenn du nix machen lässt und es geht was kaputt, dann zahlst du schnell das Zehnfache. Ich hab einen Nachbarn, der hat das ignoriert und dann war Schluss – neue Platine, über 1500 Euro. Nicht lustig.
Meine Faustregel: lieber jährlich 150-200 Euro investieren als später böse überrascht werden. Der Installateur hat da nicht ganz unrecht, auch wenn natürlich jeder gerne was verkaufen möchte. Aber bei so nem teuren Gerät lohnt sich die regelmäßige Wartung einfach.
Gruß, Patrick