Hallo zusammen,
wir planen gerade unseren Ölkessel rauszuwerfen und eine Wärmepumpe einzubauen. Das Haus ist etwa 35 Jahre alt, 140 qm, gut gedämmt. Der Installateur hat uns ein Angebot für eine Luftwärmepumpe gemacht, aber die Gesamtkosten sind höher als gedacht – es geht um Rohrleitungen, Speicher, eventuell Heizkörper anpassen.
Mich interessieren vor allem die praktischen Erfahrungen: Wie viel habt ihr am Ende tatsächlich bezahlt? Was war unerwartet teuer? Hat die Förderung (BAFA/KfW) am Ende wirklich geholfen, die Kosten zu senken? Und wie lange habt ihr von der Planung bis zur fertigen Anlage gebraucht?
Ich bin beruflich viel unterwegs und habe nicht so viel Zeit, mich monatelang mit Detailfragen zu beschäftigen – daher freue ich mich über ehrliche Erfahrungswerte von euch, die das schon gemacht haben.
Danke vorab!
Moin Thomas,
wir haben das vor etwa anderthalb Jahren gemacht – Haus von 1989, ähnliche Größe wie deins. Der Installateur hat uns anfangs auch schon überrascht mit den Gesamtkosten. Am Ende waren es dann:
- Luftwärmepumpe selbst: ca. 9.000€
- Leitungsarbeiten, neuer Speicher, Umbau Heizraum: nochmal 8.500€
- Ein paar Heizkörper im Obergeschoss neu, weil die zu klein für die WP sind: 3.000€
- Hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme: 1.200€
Also insgesamt knapp 22.000€. Die BAFA-Förderung brachte am Ende 35% der Kosten, das waren also nicht ganz 7.700€ rein. Der Antrag war ehrlich gesagt weniger kompliziert als gedacht – wir haben den Installateur das machen lassen.
Von Planung bis Betrieb haben wir etwa 4 Monate gebraucht, Inbetriebnahme war dann im Mai. Seitdem brauchen wir deutlich weniger Strom als die alte Ölheizung verbrauchte – das rechnet sich schon.
Viel Erfolg für dein Projekt!
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Angebote parallel einzuholen und nicht nur auf den Preis zu schauen. Achte auf die Garantien und wie schnell der Anbieter antwortet - das sagt viel über den Service aus. Sich ein bisschen Zeit für den Vergleich zu nehmen lohnt sich wirklich. PV-Angebote