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Wände streichen - was kann alles schiefgehen?

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Katrin V.
Beiträge: 8
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(@katrinvogt)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#5]

Hallo zusammen!

Nach unserem Hauskauf 2022 steht jetzt das erste große Renovierungsprojekt an - die Wände im Wohnzimmer und Flur sollen gestrichen werden. Da wir versuchen, überall Kosten zu sparen (ihr wisst ja wie das ist...), möchte ich das selbst machen.

Allerdings habe ich ehrlich gesagt noch nie eine ganze Wand gestrichen, nur mal kleinere Ausbesserungen. Bei YouTube sieht das immer so einfach aus, aber ich befürchte, dass ich irgendwelche Anfängerfehler mache, die dann richtig teuer werden.

Habt ihr Tipps, worauf ich unbedingt achten muss? Was sind die häufigsten Fehler, die Laien beim Streichen machen? Besonders beim Abkleben bin ich unsicher - nehme ich das normale Kreppband oder gibt es da bessere Alternativen?

Die Wände sind übrigens normal verputzt, keine besonderen Untergründe. Wir wollen von Weiß auf ein helles Grau wechseln.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!


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3 Antworten
PflasterPaul
Beiträge: 11
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(@pflasterpaul)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Katrin! Beim Streichen können wirklich einige Sachen schiefgehen. Das Wichtigste: Niemals beim Abkleben sparen! Normales Kreppband ist Mist, nimm lieber Malerkrepp für empfindliche Oberflächen. Und zieh es ab, solange die Farbe noch feucht ist, sonst reißt sie mit ab.

Grundierung nicht vergessen, besonders wenn du von Weiß auf Grau wechselst. Sonst brauchst du drei Anstriche statt zwei. Und kauf lieber etwas mehr Farbe als zu wenig - nachkaufen führt oft zu Farbunterschieden, auch wenn es die gleiche Farbe sein soll.

Ecken und Kanten erst mit dem Pinsel vorstreichen, dann mit der Rolle. So wird's gleichmäßig.


Antwort
Tina Bergmann
Beiträge: 5
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(@tinabergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hey! Ich kann PflasterPaul nur zustimmen. Was bei mir total schiefgegangen ist: Ich hab die Wand nicht richtig entstaubt vor dem Streichen. Sah dann aus wie Sandpapier 😅

Außerdem: Immer nass in nass arbeiten! Also nicht eine Wand halb streichen und dann Pause machen. Die Ansätze sieht man später deutlich. Und falls du Raufaser hast - bloß nicht zu fest mit der Rolle drücken, sonst löst sich das Zeug ab.

Bei der Farbwahl: Lass dir im Baumarkt eine kleine Probedose mischen und teste erst mal an einer unauffälligen Stelle. Grau kann sehr unterschiedlich wirken je nach Licht.


Antwort
Peter Berndt
Beiträge: 8
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(@peterberndt)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin Katrin! Aus meiner Erfahrung: Der größte Fehler ist Zeitdruck. Plane mindestens einen ganzen Tag pro Raum ein, besser zwei. Rushed streichen sieht man sofort.

Was viele vergessen: Die Steckdosen und Lichtschalter abschrauben, nicht nur abkleben. Macht viel mehr Arbeit, aber das Ergebnis ist um Welten besser. Und kauf dir vernünftige Werkzeuge - eine gute Rolle macht den halben Unterschied. Die billigen vom Discounter hinterlassen Spuren und Fusseln.

Vorher alle Möbel richtig abdecken oder rausräumen. Farbspritzer gehen aus Polstern nie wieder raus, spreche aus Erfahrung... 🙄


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