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Garage hat ständig Feuchtigkeitsprobleme - was hilft wirklich langfristig?

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Maximilian Bergmann
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(@immobilien_max)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#6]

Hallo zusammen,

ich kämpfe seit Jahren mit Feuchtigkeitsproblemen in meiner Garage. Das Ding ist etwa 6x4 Meter, Baujahr 1985, gemauert mit Betonboden. Im Winter beschlagen die Fenster total, an den Wänden bildet sich Kondenswasser und mittlerweile riecht es auch schon muffig.

Ich habe schon verschiedene Luftentfeuchter ausprobiert - bringen zwar kurzfristig was, aber lösen das Problem nicht dauerhaft. Die Stromkosten sind auch nicht ohne. Ein Bekannter meinte, ich sollte eine Lüftungsanlage einbauen lassen, aber das wird sicher teuer.

Die Garage steht frei, ist also von drei Seiten der Witterung ausgesetzt. Der Boden scheint dicht zu sein, zumindest sehe ich keine offensichtlichen Risse oder so. Aber vielleicht kommt die Feuchtigkeit ja trotzdem von unten?

Hat jemand von euch ähnliche Probleme gehabt und eine dauerhafte Lösung gefunden? Was ist sinnvoller - erst mal die Ursache suchen oder direkt in Belüftung investieren? Bin für jeden Tipp dankbar!

Viele Grüße
Max


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3 Antworten
Maximilian K.
Beiträge: 6
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(@maximiliankern)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hey Max,

bin zwar noch Student, aber hatte das gleiche Problem bei meiner geerbten Garage. War total überfordert am Anfang.

Habe erstmal mit dem Einfachsten angefangen: Regelmäßig lüften! Klingt banal, aber ich hab mir einen Hygrometer gekauft (10 Euro) und lüfte gezielt, wenn die Luftfeuchtigkeit über 60% steigt. Hat schon mal etwas geholfen.

Außerdem habe ich alle Ritzen und undichten Stellen mit Acryl abgedichtet - auch das hat was gebracht. Kostenpunkt unter 50 Euro.

Für größere Maßnahmen fehlt mir ehrlich gesagt das Geld. Aber vielleicht sind das ja erste Schritte, die auch bei dir helfen, bis du dir was Größeres leisten kannst?


Antwort
FensterFritz
Beiträge: 6
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(@fensterfritz)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Max,

aus meiner Erfahrung ist das ein typisches Problem bei älteren Garagen. 1985 - da wurde oft noch nicht so sehr auf Wärmebrücken und Dampfsperren geachtet.

Zuerst würde ich die Ursache eingrenzen: Leg mal ein paar Tage Folie auf verschiedene Stellen am Boden und kleb sie rundherum ab. Wenn sich darunter Kondenswasser bildet, kommt Feuchtigkeit von unten durch die Bodenplatte.

Bei den Wänden: Sind die von innen gedämmt? Falls nicht, hast du massive Wärmebrücken und damit Kondensationsprobleme. Eine kontrollierte Lüftung hilft dann nur bedingt.

Mein Tipp: Erst die baulichen Schwachstellen beseitigen, dann über Lüftung nachdenken. Sonst heizt du buchstäblich zum Fenster raus. Ein einfacher Fensterlüfter mit Feuchtigkeitssensor kostet übrigens deutlich weniger als eine komplette Anlage und reicht oft schon.


Antwort
Peter Berndt
Beiträge: 8
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(@peterberndt)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Max,

kenne das Problem nur zu gut! Bei uns war's genauso - alte Garage, ständig feucht. Haben letztes Jahr endlich die Kurve gekriegt.

Wir haben eine automatische Fensterlüftung eingebaut (etwa 300 Euro) und zusätzlich die Wände innen mit Kalziumsilikatplatten gedämmt. War zwar Arbeit, aber seitdem ist Ruhe. Die Platten regulieren die Feuchtigkeit und verhindern Schimmel.

Luftentfeuchter sind wirklich nur Symptombekämpfung und fressen Strom ohne Ende. Das Geld investierst du besser in eine dauerhafte Lösung.

Falls du handwerklich nicht so versiert bist - lass dir wenigstens mal ein Angebot für die Dämmung machen. Das rechnet sich langfristig auf jeden Fall.

Falls du über eine neue Garage nachdenkst - ich hab da gute Erfahrungen gemacht, verschiedene Anbieter zu vergleichen bevor man sich festlegt. Die Preisunterschiede sind teilweise echt krass und bei der Beratung merkst du schnell, wer sich auskennt. https://dienstleister-portal.com/garagenmontage-in-der-naehe/


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