Hallo Leute,
seit gestern ist die Steckdose direkt neben dem Spülbecken in der Küche tot. Beim Geschirrspülen ist wohl etwas Wasser daneben gegangen, kann aber nicht sagen ob direkt in die Steckdose. Die anderen Steckdosen in der Küche funktionieren alle normal.
Bin ja vom Fach was Maler- und Fassadenarbeiten angeht, aber bei Elektrik bin ich vorsichtig. Vor allem bei Wasser in der Nähe. Als alter Handwerker weiß ich aber auch, dass nicht jede defekte Steckdose gleich den Elektriker braucht.
Die Steckdose sieht von außen normal aus, keine sichtbaren Wasserspuren oder Verfärbungen. FI-Schalter ist nicht rausgeflogen. Kann ich da vorsichtig selbst erstmal schauen oder sollte ich die Finger davon lassen? Will ja auch im Sommer nicht tagelang ohne Kaffeemaschine dastehen, bis der Elektriker Zeit hat.
Was meint ihr - erstmal Sicherung raus und Steckdose aufschrauben zum Schauen oder lieber gleich den Profi holen?
Hallo,
als jemand die schon viele Jahre in einem alten Haus wohnt kann ich dir nur dringend raten: Lass die Finger davon! Gerade bei Wasser und Strom ist nicht zu spaßen, auch wenn du handwerklich begabt bist.
In meinem Altbau hatte ich mal was ähnliches - Steckdose in der Küche war plötzlich tot nach einem kleinen "Wasserereignis". Sah auch alles normal aus. Mein Elektriker hat dann festgestellt, dass Feuchtigkeit in die Dose eingedrungen war und sich Korrosion gebildet hatte. Das sieht man von außen oft erstmal nicht.
Das mit dem FI-Schalter der nicht ausgelöst hat beruhigt mich nicht wirklich - manchmal passiert das auch schleichend. Besonders in älteren Gebäuden kann die Elektrik schon ihre Eigenarten haben.
Mein Tipp: Erstmal die entsprechende Sicherung raus und dann wirklich den Fachmann holen. Die paar Tage ohne Kaffeemaschine sind es wert wenn du dafür sicher gehst das alles ordentlich gemacht wird. Bei Wasser und Elektrik würde ich persönlich niemals selbst Hand anlegen.
Sicherheit geht vor!