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Untersparrendämmung im Sommer: Wie wirkt sich das auf die Raumluft aus?

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Helmut Krause
Beiträge: 4
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(@waermepumpe62)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#54]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Frage, ob ich mein Dach von unten dämmen soll. Bei mir ist es so: Das Haus ist von 1978, das Dach wurde 1998 erneuert, aber seitdem nicht mehr angefasst. Im Sommer wird es oben unterm Dach teilweise über 50°C warm, und ich heize mit meiner Wärmepumpe (seit 2019 im Betrieb).

Bevor ich mich für eine teure Aufsparrendämmung entscheide, interessiert mich ehrlich gesagt die Untersparrenvariante. Aber mich plagen ein paar Fragen: Wie wirkt sich die Wärmestauung unterm Dach aus, wenn ich von innen dämme? Kann das zu Feuchtigkeitsproblemen führen? Und: Lohnt sich das für meinen Altbau überhaupt wirtschaftlich, oder verschwinde ich in der Subventionslogik?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen – gerade von Leuten, die das schon gemacht haben.

Viele Grüße,
Helmut


3 Antworten
Marion Hecht
Beiträge: 11
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(@marionhecht)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Helmut, als Architektin würde ich dir zur Vorsicht raten: Untersparrendämmung ist elegant für Bestandsgebäude, weil man nicht von außen arbeiten muss. Aber bei deinem 1978er mit erneuerten Ziegeln – da ist die kritische Frage: Wie ist die Belüftung der Dachschicht? Die neuen Ziegel von 1998 haben oft andere Anforderungen als die darunter. Wenn die nicht richtig luften, staut sich Feuchte. Das ist langfristig teuer. Meine Empfehlung: Mach erst eine thermografische Untersuchung, dann siehst du genau, wo die Wärmeverluste sind. Dann ist die Entscheidung fundierter als jetzt.


Antwort
Gerhard M.
Beiträge: 10
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(@gerhardmoos)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Helmut, Gerhard hier. Ich kenn die alte Bauweise noch sehr genau von meinen Sanitär-Zeiten. Dein Haus von '78 mit erneuertem Dach – da würde ich folgendes sagen: Untersparrendämmung funktioniert nur, wenn deine Sparren und der Dachraum darunter trocken sind. Bei 50°C im Sommer brauchst du unbedingt eine gute Hinterlüftung, sonst staut sich Wärme und Feuchte. Mein Rat: Lass einen Sachverständigen rauf, der schaut, ob die alte Dachpappe noch dicht ist. Ist die porös, bringt dir Innendämmung nichts. Mit der WP hast du wenigstens einen Vorteil – du brauchst nicht so hohe Vorlauftemperaturen wie früher mit Öl.


Antwort
Tim K.
Beiträge: 5
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(@garagenneuling28)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Untersparrendämmung = günstiger, aber weniger effektiv.


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