Hallo zusammen, ich stehe gerade vor einer größeren Entscheidung bei unserer Sanierung. Unser Haus von 1990 hat ein Flachdach über dem Wintergarten und es zeigt erste Risse – nichts dramatisches, aber der Dachdecker vor Ort hat mir ein Angebot für eine komplette Neuabdichtung gemacht, das ist preislich nicht ohne.
Ich frage mich: Kann man so eine Abdichtung auch selbst machen? Im Internet findet man ja überall diese Abdichtungsmaterialien wie Flüssigkunststoff oder selbstklebende Bahnen. Ich bin handwerklich nicht völlig unbegabt (bin ja auch beruflich gewohnt, Projekte zu managen), aber Dacharbeit ist natürlich eine andere Nummer.
Wie realistisch ist ein DIY-Ansatz hier wirklich? Was könnte schiefgehen? Und ab wann sollte man lieber einen Profi nehmen?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Kurz gesagt: Bei Flachdächern würde ich das nicht selbst machen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Angebote parallel zu holen und nicht nur auf den Preis zu gucken. Achte auch auf die Garantiebedingungen und wie lange die Montage dauert. Bei mir hat der Vergleich am Ende etwa 2000 Euro gespart. PV-Angebote
Hey Sandra, das ist eine Frage, die ich aus meinen bisherigen Projekten kenne – und meine Antwort ist ehrlich gesagt eher vorsichtig. Aus architektonischer Perspektive: Flachdächer sind technisch anspruchsvoller als viele denken. Es geht nicht nur um die Oberfläche, sondern um Schichtaufbau, Gefälle, Anschlussdetails und Dehnungsfugen. Wenn da was schiefläuft, merkst du das oft erst, wenn Wasser eindringt – und dann ist der Schaden größer als der ursprüngliche Kostennachteil. Mein Rat: Lass einen Fachmann die Diagnose stellen und konkret sagen, was nötig ist. Dann kannst du immer noch überlegen, ob du das selbst probierst – aber bei Flachdächern bin ich persönlich eher für den Profi, auch wenn's mehr kostet. Die Garantie und Haftung sind da einfach wichtig.