Moin zusammen,
wir sind gerade dabei, unsere alte 50er-Jahre-Küche im Ruhrgebiet Stück für Stück zu modernisieren. Bisher haben wir viel selbst gemacht und das funktioniert ganz gut. Jetzt überlege ich, ob es Sinn macht, bei der Küche auf smarte Geräte zu setzen.
Um ehrlich zu sein: Ich lese überall, dass intelligente Kühlschränke, vernetzte Öfen und diese ganzen IoT-Dinger die Zukunft sind. Aber braucht man das wirklich? Bei uns hier im Haus funktioniert vieles noch analog und wir fahren ganz gut damit. Andererseits – vielleicht verpasse ich was, das mir den Alltag echt einfacher macht?
Was hat bei euch geholfen? Welche smarten Geräte nutzt ihr aktiv und welche sind eher Spielerei? Und ganz praktisch: Lohnt sich das preislich überhaupt, wenn man eine bestehende Küche aufrüstet statt komplett neu zu kaufen?
Danke für eure Erfahrungen!
Hallo RuhrpottReno,
da würde ich persönlich eher vorsichtig sein. Ich beschäftige mich ja viel mit nachhaltigen Lösungen und natürlichen Materialien – und smarte Geräte passen da einfach nicht ins Konzept. Diese ganzen vernetzten Systeme verschlingen Energie, brauchen ständig Updates, und wenn der Hersteller den Support einstellt, hast du einen toten Kasten in der Küche stehen.
Bei meinem alten Küchenumbau habe ich mich bewusst gegen solche Gimmicks entschieden. Ein guter, einfacher Ofen, der 20 Jahre läuft, ist nachhaltiger als ein intelligenter, der alle paar Jahre Probleme macht.
Für dein 50er-Haus würde ich sagen: Investier lieber in echte Qualität – robuste Geräte, die schlicht funktionieren. Das passt auch besser zur Bausubstanz. Just my two cents.