Moin zusammen, ich hab endlich Zeit für das Dach gefunden und möchte die Dämmung unterm Dach angehen – jetzt im Oktober, bevor der Winter kommt. Mein Haus ist von 1985, und oben ist quasi nichts isoliert. Ich bin während der Woche beruflich unterwegs und kann mir nur Wochenenden freiräumen.
Meine Frage: Wo fange ich praktisch an? Soll ich erst eine Bestandsaufnahme machen oder direkt mit der Planung einen Dachdecker beauftragen? Mich interessiert vor allem, wie viel Zeit man wirklich braucht und ob ich da im Herbst noch vernünftig vorankommen kann, oder ob ich besser bis Frühjahr warte.
Auch: Lohnt sich eine Teilsanierung oder sollte man das ganzheitlich angehen? Und wie sehr beeinflusst die Dämmung die Heizkosten wirklich – gibt's da verlässliche Zahlen? Danke für ehrliche Erfahrungswerte!
Hi Marcus, da würde ich ehrlich sagen: Jetzt noch anfangen ist knifflig, aber möglich. Der Oktober ist noch okay, aber ab November wird's mit Feuchtigkeit und Kälte unangenehm zum arbeiten. Für eine gründliche Bestandsaufnahme brauchst du einen halben Tag – schau dir die vorhandene Situation an, prüf auf Wasser- oder Schimmelspuren (bei deinem Baujahr eher unwahrscheinlich, aber checken). Dann mit Dachdecker absprechen, ob Vollsanierung oder Teilbereiche sinnvoll sind. Meine Erfahrung: Eine durchdachte Gesamtsanierung spart später Ärger. Die Heizkosten fallen bei guter Dämmung um 15–25% unterm Dach, je nach Ausgangszustand. Wenn du nur am Wochenende Zeit hast, würde ich ehrlich sagen: Lass einen Profi ran und plane dafür 3–4 Wochen ein. Selbermachen dauert gefühlte Ewigkeiten und kostet dich jeden freien Tag.