Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Haus von 1887 zu restaurieren und möchte auch den Garten zeitgemäß herrichten - allerdings ohne die alten, gewachsenen Strukturen zu zerstören. Das Grundstück ist relativ groß, etwa 800 qm, und bisher gieße ich alles von Hand. Bei dieser Hitze im Juli ist das mittlerweile täglich notwendig, und ehrlich gesagt, wird mir das zu viel.
Ich interessiere mich für eine Tropfbewässerung mit Schläuchen, die ich später auch wieder entfernen kann, ohne etwas zu beschädigen. Mich interessieren vor allem:
- Wie viel geben für Material und Zubehör aus? (Schläuche, Tropfer, Timer, etc.)
- Lohnt sich ein Wassercomputer wirklich, oder reicht ein simpler mechanischer Timer?
- Wie viel Aufwand ist es selbst zu verlegen, wenn man handwerklich versiert ist?
- Gibt es versteckte Kosten, die ich übersehen könnte?
Freue mich auf praktische Erfahrungen.
Viele Grüße,
Thomas
Haha, nach meinen Erfahrungen mit Beton und Pflästerung kann ich dir nur sagen: Mach die Planung vorher ordentlich! 😊 Ich würde dir empfehlen, erst mal genau zu skizzieren, wo deine Beete und Rasen sind. Dann kannst du die Schlauchrouten planen. Die Tropfbewässerung selbst ist wirklich kein großes Ding, wenn man strukturiert vorgeht. Meine Terrasse hat mir beigebracht, dass gute Planung alles ist.
Kurz und knapp: Für deine Größe rechne mit 300 Euro Material, ca. 4-5 Stunden Arbeit am Wochenende wenn du es selbst machst. Einfacher Timer reicht völlig aus, musst nicht viel Geld für Technik ausgeben. Das hatte ich bei meiner Walk-in-Dusche gelernt - manchmal ist einfach besser.
Hallo Thomas,
für 800 qm solltest du mit etwa 250-400 Euro für Material rechnen - je nachdem wie dicht du die Tropfer setzen möchtest. Schläuche sind günstig (ca. 0,50 Euro pro Meter), Tropfer kosten je nach Art zwischen 0,10 und 0,30 Euro pro Stück. Timer brauchst du mindestens einen (15-30 Euro), einen teuren Computer würde ich dir nicht empfehlen - ein einfacher Bewässerungscomputer für 40-60 Euro reicht völlig.
Aufwand zum Verlegen: Ich habe das bei drei meiner Mietobjekte gemacht. Mit gut 6-8 Stunden an einem Wochenende ist man durch, wenn man plant. Versteckte Kosten: Eventuell ein neuer Wasserhahn mit Anschlussgewinde (15-25 Euro), vielleicht ein Filter gegen Verstopfungen (10-15 Euro).
Dein Vorteil: Du kannst es jederzeit anpassen, ohne etwas fest zu installieren. Das passt perfekt zu deiner Restaurierungsphilosophie.
Viel Erfolg!
Lieber Thomas,
genau die gleiche Situation wie du - auch bei mir lädt sich tagsüber alles wahnsinnig schnell auf. Ich habe mich vor zwei Monaten auch damit auseinander gesetzt und bin ehrlich gesagt überrascht von den Kosten. Bei mir waren es am Ende etwa 350 Euro, aber ich bin erst mal mit dem Timer-System gestartet und überlege noch, ob ich später auf einen vollautomatischen Sensor upgraden möchte. Vielleicht auch relevant für dich: eine gute Mulchschicht reduziert den Wasserbedarf erheblich - hab ich bei der PV-Förderung auch diskutiert, wie man Investitionen sinnvoll setzt.
Der handwerkliche Aufwand ist wirklich verkraftbar!