Hey zusammen,
diesen Sommer beschäftige ich mich langsam mit der Frage, ob ein Mähroboter für unseren Garten Sinn macht. Bei meinen PV-Anlagen-Projekten merke ich immer wieder: Wenn man bei der Elektrik automatisieren kann, spart man Zeit. Beim Rasenmähen ähnlich.
Unsere Fläche ist etwa 800 qm, teilweise Hanglage, ein paar Bäume und Beete dazwischen. Manuell mähen dauert jedes Mal 2-3 Stunden – das nervt mich zunehmend, zumal die Hitze im August einfach nicht mehr lustig ist.
Ich habe mir bereits drei Modelle angesehen (zwei von Husqvarna, einen von Worx), aber die technischen Daten sagen mir wenig über die Praxiserfahrung. Manche versprechen KI-Navigation, andere schwören auf klassische Begrenzungsdrähte.
Was habt ihr in eurem Garten erlebt? Welche Probleme sind aufgetreten? Wie ist das mit der Wartung, Reinigung, Winterlagerung? Und ehrlich gesagt: Rentiert sich das Investment von 1500-2500€ wirklich, oder bin ich besser dran, mir einen besseren Rasenmäher zu kaufen?
Freue mich auf echte Erfahrungen!
Stefan
Gute Frage. Aus Finanzierungssicht würde ich sagen: Das ist eine Investition, die sich nicht über Kreditverlängerung rechnet. Wenn du das aus Ersparnissen bezahlst, ok. Aber rate ich keinem zur Bank dafür an.
Was die Modelle angeht – bei meinen Immobilienkäufen bin ich dem Prinzip treu: Keine Fancy-Features, lieber bewährte Technik. Husqvarna und STIHL sind solide, Worx ist günstiger aber weniger zuverlässig im Langzeitvergleich. Das ist meine Erfahrung.
Bei uns im Altbau ist so ein Roboter nicht praktisch – zu viele Unebenheiten, Kopfsteinpflaster-Reste im Garten, Denkmalschutz-Auflagen bei Bodenarbeiten. Kann dir also nicht aus Erfahrung helfen. Aber ich würde mir vor dem Kauf überlegen, ob dein Gelände wirklich flach und regelmäßig genug ist.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mir einfach mehrere Angebote von verschiedenen Handwerkern in der Region hole. Das spart Zeit und man kann die Preise besser vergleichen. Lieber drei Telefonate führen als hinterher bereuen. Dienstleister-Portal