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Zusätzliche Steckdosen in Altbau - wie ohne große Wandschäden?

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Gerhard M.
Beiträge: 8
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(@gerhardmoos)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#11]

Hallo zusammen,

bin gerade dabei, unser altes Haus von 1962 etwas zu modernisieren. Das größte Problem sind die viel zu wenigen Steckdosen in den Zimmern. Im Wohnzimmer hab ich nur zwei Steckdosen für den ganzen Raum - das reicht heute einfach nicht mehr aus.

Als alter Sanitärinstallateur kenne ich mich mit Rohren und Heizung aus, aber bei der Elektrik bin ich vorsichtig. Die Wände sind teilweise noch Vollziegel mit dickem Putz drauf. Wenn ich da neue Schlitze für Leitungen stemmen lasse, wird das eine riesige Sauerei und kostet mich wahrscheinlich ein Vermögen.

Gibt es Alternativen zu den klassischen Unterputz-Installationen? Ich habe schon mal was von Aufputz-Systemen gehört, aber wie sieht das denn aus? Und was ist mit diesen Kabelkanälen?

Meine Frau meint, wir könnten auch einfach mehr Mehrfachsteckdosen verwenden, aber das sieht doch furchtbar aus mit den ganzen Kabeln.

Wer von euch hat schon mal nachgerüstet ohne die halbe Wand aufzureißen? Bin für jeden Tipp dankbar.

Gruß Gerhard


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3 Antworten
Karsten B.
Beiträge: 5
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(@karstenbode)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Servus Gerhard,

als Elektromeister kann ich dir ein paar professionelle Alternativen nennen:

1. Leitungsführung über den Dachboden/Keller mit senkrechten Leitungen in den Wandecken
2. Installation in vorhandenen Installationsschächten (falls vorhanden)
3. Kabelkanäle - gibt heute sehr elegante Systeme, die kaum auffallen
4. Bei Fußbodenheizung: oft kann man Leitungen im Randbereich unter den Fußleisten langführen

Wichtig: lass auf jeden Fall die vorhandene Installation prüfen. Häuser aus '62 haben oft noch alte Leitungen die eh erneuert gehören.

Für die Planung würde ich dir einen Elektriker empfehlen der sich Vorort alles anschaut. Die Kosten für die Beratung sind gut investiert.

Gruß Karsten


Antwort
Peter Berndt
Beiträge: 8
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(@peterberndt)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin Gerhard,

kenne das Problem sehr gut! Bei uns im Haus von '68 hatte ich das gleiche Thema. Hab damals Kabelkanäle in weiß genommen - sieht gar nicht so schlecht aus wenn man sie ordentlich verlegt. Die modernen Systeme sind heute viel eleganter als früher.

Alternativ könntest du auch über Sockelleisten-Systeme nachdenken. Da gibt es spezielle Leisten mit integriertem Kabelkanal. Musst nur aufpassen dass die Querschnitte für deine Anforderungen reichen.

Aufputz-Steckdosen sind auch eine Option, aber ehrlich gesagt nicht mein Favorit fürs Wohnzimmer. Im Keller oder in der Werkstatt okay, aber im Wohnbereich... naja.

Was definitiv geht: entlang von Türrahmen und in Ecken kannst du meist relativ unauffällig Leitungen verlegen.


Antwort
Angela N.
Beiträge: 9
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(@angelanaumann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Gerhard,

wir haben 2019 auch nachgerüstet und ich kann dir die modernen Kabelkanalsysteme nur empfehlen! Gibt es heute in verschiedenen Farben und Holzoptiken. Wenn man die sauber verlegt, fallen die kaum auf.

Eine andere Möglichkeit wären Bodentankstellen - die kann man nachträglich in den Estrich einbauen lassen. Ist zwar auch etwas Arbeit, aber längst nicht so schlimm wie Wandschlitze.

Und noch ein Tipp: such dir einen wirklich guten Elektriker. Die können oft kreative Lösungen finden, an die man als Laie gar nicht denkt.

Viele Grüße, Angela

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit dem Online-Vergleich von mehreren Elektrikern - spart echt Zeit und Geld. Lass dir auf jeden Fall 3-4 Kostenvoranschläge geben, die Preisunterschiede sind manchmal krass, besonders bei Altbausanierung. https://dienstleister-portal.com/elektriker-in-der-naehe-finden/


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