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Steckdosen nachrüsten im Lehmhaus - wie ohne große Schäden?

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EcoHausProfi
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(@ecohausprofi)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#8]

Hallo zusammen!

Ich stehe vor einem Dilemma in unserem ökologisch sanierten Altbau. Wir haben vor 3 Jahren das ganze Haus mit Lehm verputzt und Holzböden verlegt - alles schön nachhaltig. Jetzt merken wir aber, dass wir definitiv zu wenig Steckdosen haben, besonders im Wohnzimmer und Arbeitszimmer.

Das Problem: Ich möchte ungern die schönen Lehmwände aufstemmen oder die Holzböden beschädigen. Gibt es Möglichkeiten, zusätzliche Steckdosen zu installieren ohne große Zerstörung? Ich habe schon an Aufputzleitungen gedacht, aber das sieht halt nicht so toll aus.

Unser Elektriker meinte, er könnte über den Dachboden und dann durch den Hohlraum der Zwischenwände - aber ich bin unsicher, ob das bei Lehmwänden funktioniert. Außerdem haben wir eine PV-Anlage, da sollte alles sauber verkabelt sein.

Hat jemand Erfahrung mit sowas? Welche Lösungen gibt es, die optisch vertretbar sind aber trotzdem nicht die ganze Sanierung zunichte machen?

Danke schon mal!


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3 Antworten
ImmoPeter
Beiträge: 9
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(@immopeter)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Das kenne ich aus mehreren Objekten! Mein Tipp: Lass auf jeden Fall den Profi machen und plane gleich mehr Steckdosen als du denkst zu brauchen - bereut man nie.

Bei einem meiner Lehm-Objekte haben wir tatsächlich Schlitze in den Lehm gefräst - geht besser als gedacht und lässt sich sauber wieder verschließen. Wichtig ist nur, dass der Elektriker weiß was er tut und nicht einfach drauflos hämmert.

Kosten-Nutzen mäßig würde ich auch über Unterputz gehen. Die paar Ausbesserungen am Lehm sind machbar und das Ergebnis ist einfach sauberer als jede Aufputzlösung. Bei der PV solltest du eh einen Fachmann dran lassen.


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HeimwerkerTom
Beiträge: 4
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(@heimwerkertom)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin!

Habe letztes Jahr genau das gleiche Problem gehabt, nur mit normalen Wänden. Meine Lösung: Kombination aus beidem. Hauptleitungen über Dachboden/Keller geführt und nur die letzten Meter als Aufputz in schönen Kabelkanälen.

Bei Lehm würde ich aber vorsichtig sein mit selbst machen - das Material arbeitet anders als normaler Putz. Falls du trotzdem Schlitze ziehen willst: Vorher anfeuchten, dann geht's besser.

Übrigens: Moderne Kabelkanäle in Holzdekor sehen echt gut aus, besonders bei eurem Öko-Konzept. Und du kannst später problemlos erweitern falls nötig.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit dem Vergleichen mehrerer Angebote - spart echt Geld und man findet Elektriker die sich mit Lehmhäusern auskennen. Schau dir mal das Dienstleister-Portal an, da findest du schnell welche in deiner Nähe. https://dienstleister-portal.com/elektriker-in-der-naehe-finden/


Antwort
Wolfgang Niemann
Beiträge: 7
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(@wolfgangniemann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi EcoHausProfi,

aus handwerklicher Sicht kann ich dir sagen: Lehmwände sind zum Glück nicht so empfindlich wie man denkt. Wenn dein Elektriker über den Dachboden gehen kann, ist das oft der beste Weg. Bei Holzbalkendecken kann man meist an den Balken entlang führen und dann punktuell durch die Wand.

Für die Optik: Schau dir mal Sockelleisten-Kanalsysteme an. Die kann man oft so geschickt verlegen, dass es aussieht wie eine breitere Holzleiste. Bei deinem Holzboden würde das gut passen.

Alternativ: In manchen Bereichen sind schicke Aufputz-Installationen gar nicht schlecht - gibt mittlerweile sehr edle Lösungen in Holzoptik oder Metall, die zum Öko-Look passen.


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