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PV-Anlage auf Ziegeldach - Statik ausreichend oder Verstärkung nötig?

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BauMax82
Beiträge: 9
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(@baumax82)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#9]

Hallo zusammen,

bin grad dabei, mir Gedanken zu ner PV-Anlage zu machen. Hab ein Haus Baujahr 1998 mit klassischem Ziegeldach (Betondachsteine), Sparrenabstand 80cm. Das Dach ist in gutem Zustand, keine Probleme.

Jetzt meine Frage: Kann ich einfach so Module draufpacken oder muss ich erst die Statik prüfen lassen? Hab schon verschiedene Meinungen gehört - die einen sagen "passt schon", andere raten zur Berechnung.

Die geplante Anlage soll ca. 30-35 Module haben (knapp 15 kWp), also nicht gerade klein. Bei meinem Beruf kenn ich mich mit Dächern aus, aber bei der Statikberechnung hörts auf.

Wer von euch hat schon mal PV aufs Dach gemacht? Habt ihr vorher rechnen lassen oder draufgebaut? Bei nem 98er Haus sollte ja eigentlich noch Reserve da sein, oder?

Zusätzliche Schneelast ist bei uns auch noch zu beachten (Rheinland, ca. 300m über NN).

Bin für jeden Tipp dankbar!


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3 Antworten
Tobias Kuhn
Beiträge: 6
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(@tobiaskuhn)
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Beigetreten: Vor 1 Monat

Hab letztes Jahr 12 kWp aufs Dach gemacht, auch 90er Jahre Haus. Mein Installateur hat direkt nen Statiker mitgebracht - war dann doch entspannter so. Wie ich schon mal geschrieben hab, plane ich sowas lieber gründlich.

Kosten waren überschaubar und jetzt hab ich's schwarz auf weiß, dass alles passt.


Antwort
Stefan B.
Beiträge: 10
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(@stefanbaumann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo BauMax82,

aus ingenieurstechnischer Sicht würde ich dir definitiv zu einer statischen Überprüfung raten. 15 kWp bedeuten etwa 20-25 kg/m² zusätzliche Dachlast - das ist nicht ohne. Dein 98er Haus ist zwar noch relativ neu, aber die damaligen Normen hatten teilweise andere Sicherheitsfaktoren.

Besonders kritisch: Du erwähnst Schneelast. Die Module verhindern das Abrutschen des Schnees, dadurch kann sich mehr ansammeln als ursprünglich berechnet. Ein Statiker kostet 500-800€, aber wenn das Dach Schäden nimmt, wird's richtig teuer.

Mein Tipp: Lass es berechnen. Meistens ist es unproblematisch, aber die Gewissheit ist Gold wert. Viele PV-Installateure arbeiten mit Statikern zusammen, die können das oft günstig mitmachen.


Antwort
Volker Bauer
Beiträge: 8
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(@volkerbauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Bei einem Gebäude von 1998 solltest du auf der sicheren Seite sein, die Bauvorschriften waren da schon recht streng. Trotzdem ist eine statische Prüfung empfehlenswert - nicht nur wegen der Sicherheit, sondern auch wegen der Versicherung. Falls später mal was passiert und du hast keine Berechnung, wird's schwierig mit der Regulierung.

Außerdem: Check mal den Bebauungsplan deiner Gemeinde. Manchmal gibt's Einschränkungen bei PV-Anlagen, besonders in Neubaugebieten oder denkmalgeschützten Bereichen.


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