Hallo zusammen!
Ich renoviere gerade ein 1960er Jahre Haus und möchte die Wände im Wohnzimmer selbst streichen. Bisher habe ich hauptsächlich kleinere Bereiche gestrichen, aber diesmal sind es größere Flächen und ich will es richtig gut hinbekommen.
Die Wände sind momentan weiß gestrichen und ich möchte zu einem warmen Grauton wechseln. Der Untergrund scheint in Ordnung zu sein, keine Risse oder abblätternde Farbe.
Ich habe schon einige Horror-Geschichten gehört von Streifenbildung, ungleichmäßiger Farbverteilung oder dass die Farbe nicht richtig deckt. Als Wohndesignerin ist mir ein professionelles Ergebnis wichtig, aber ich möchte es trotzdem selbst machen.
Welche typischen Fehler sollte ich unbedingt vermeiden? Gibt es Tricks für gleichmäßige Ergebnisse bei größeren Flächen? Und wie wichtig ist wirklich die Qualität von Pinsel und Rolle?
Danke schon mal für eure Tipps!
Hi Nicole! Als Kollegin kann ich dir nur raten: Plane mehr Zeit ein als du denkst. Der häufigste Fehler ist Zeitdruck.
Meine Checkliste: 1) Gründlich abkleben, auch wenn es nervt 2) Ecken und Kanten zuerst mit dem Pinsel vorstreichen 3) Rolle immer in W-Bewegungen ansetzen, nie direkt rauf und runter 4) Nass-in-nass arbeiten, niemals angetrocknete Bereiche überstreichen 5) Bei größeren Flächen zu zweit arbeiten - einer rollt, einer pinselt nach.
Und investiere in gute Farbe! Billige Farbe deckt schlecht und du ärgerst dich am Ende nur. Alpina oder Caparol sind ihr Geld wert.
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Mein Learning aus diversen Wochenend-Streichaktionen: Das Abkleben ist das A und O. Ich war früher immer zu faul für ordentliches Abkleben und hab dann stundenlang nachgeputzt.
Und noch ein Tipp: Kauf lieber etwas mehr Farbe als zu wenig. Wenn dir mittendrin die Farbe ausgeht und du nachkaufen musst, kann es sein dass der Farbton minimal abweicht. Das sieht man dann später an der Wand.