Hallo zusammen,
wir renovieren gerade unser 1926er Haus und kommen langsam zu dem Punkt, wo wir uns um die Grundstücksgrenze kümmern müssen. Momentan ist da einfach nichts – nur eine alte, baufällige Holzlatte, die eigentlich schon weg sollte.
Jetzt stehe ich in dem Dilemma: Sollen wir eine Hecke pflanzen oder einen ordentlichen Zaun setzen? Rein gefühlsmäßig würde ich die Hecke bevorzugen, sieht natürlicher aus und ist weniger klobig. Aber ehrlich gesagt: Mich interessiert, was mich über die nächsten 20 Jahre tatsächlich kostet. Bei einem Altbau wie unserem gibt es ja immer andere Baustellen, da will ich nicht ständig für die Grenze Geld raushauen.
Wie ist denn eure Erfahrung? Muss man eine Hecke alle paar Jahre radikal schneiden (und das selbst machen oder kosten lassen?), oder wächst die einfach und macht sich selbst? Beim Zaun: Anstreichen, Reparaturen bei Sturm – wird das auch teuer?
Wir haben Platz für beides, also geht's mir wirklich nur um die Wirtschaftlichkeit.
Danke für ehrliche Antworten!
Hallo AltbauAnna, gute Frage – ich bin da ähnlich vorgegangen wie du bei unserer PV-Anlage: erst mal alle Faktoren durchrechnen, bevor man sich festlegt.
Bei uns ist es so: Die Hecke sieht toll aus, aber der Schnitt ist regelmäßig nötig – wir machen das zweimal im Jahr selbst, kostet Zeit. Wenn man einen Gärtner nimmt, sind schnell 300–500€ pro Jahr weg. Dafür hält eine Hecke theoretisch unbegrenzt, braucht aber ständige Aufmerksamkeit.
Der Zaun: Wir haben einen Metallzaun (verzinkt), seitdem deutlich weniger Arbeit. Anstrich alle 5–7 Jahre, gelegentliche Reparaturen nach Sturm – aber insgesamt rechnet sich das bei uns besser aus, weil wir Zeit sparen. Holzzaun wäre pflegeintensiver.
Mein Tipp: Rechne für die Hecke mit mind. 300€/Jahr für professionellen Schnitt ein. Beim Zaun: Initial höhere Kosten (gute Ausführung), aber dann deutlich weniger laufend. Bei einem Altbau würde ich eher zum Zaun tendieren – weniger Überraschungen.
LG Christina